Therapietische

Therapietische sind vielseitige Tischlösungen für Behandlung, Lagerung, Mobilisation und funktionelle Übungsbehandlung. Sie eignen sich für Physiotherapiepraxen, Ergotherapie, Rehabilitationseinrichtungen, Kliniken und Therapiezentren, die stabile, hygienische und praxistaugliche Arbeitsflächen für unterschiedliche therapeutische Anwendungen benötigen.

Therapietische für Praxis, Therapie und professionelle Behandlungseinrichtungen

Therapietische bieten eine stabile Arbeits- und Behandlungsfläche für ausgewählte Anwendungen in Physiotherapie, Rehabilitation, Ergotherapie und weiteren professionellen Therapieeinrichtungen.

Je nach Ausführung können sie für Lagerungen, funktionelle Übungen, angeleitete Bewegungsaufgaben und weitere produktspezifisch vorgesehene Therapiesituationen genutzt werden.

Für die Auswahl sind Verwendungszweck, Tischmaße, Arbeitshöhe, Belastbarkeit, Stabilität, Zugänglichkeit, Mobilität, Feststellmöglichkeit, Reinigung und verfügbare Raumfläche entscheidend.

Inhalt

  • So treffen Sie die richtige Wahl
  • Therapietische nach Verwendungszweck auswählen
  • Tischgröße und nutzbare Arbeitsfläche
  • Arbeitshöhe und ergonomische Nutzung
  • Stabilität und zulässige Belastung
  • Zugänglichkeit und Bewegungsfläche
  • Therapietische in Physiotherapie und Rehabilitation
  • Funktionelle Übungen und therapeutische Aufgaben
  • Einsatz in der Ergotherapie
  • Transfers und Patientensicherheit
  • Drehkranzgelenkrollen und mobile Nutzung
  • Therapietische Ergo S52 und Ergo S72
  • Reinigung, Desinfektion und Hygiene
  • Kontrolle, Wartung und Verschleiß
  • Raumplanung und Praxiseinrichtung
  • Wirtschaftliche und praxistaugliche Auswahl
  • Produktvergleich
  • FAQ

So treffen Sie die richtige Wahl

Die Auswahl sollte mit den tatsächlich vorgesehenen Therapie- und Arbeitsabläufen beginnen.

Zu klären ist, ob der Therapietisch hauptsächlich als Arbeitsfläche, für sitzende oder liegende Therapiepositionen, für funktionelle Aufgaben oder für eine Kombination verschiedener Anwendungen eingesetzt werden soll.

Tischgröße, Höhe, Unterfahrbarkeit und Zugänglichkeit müssen zur Patientengruppe sowie zur Arbeitsweise der Therapeutinnen und Therapeuten passen.

Die zulässige Belastung darf nicht mit dem Eigengewicht des Tisches oder einer allgemeinen Beschreibung wie stabil verwechselt werden.

Rollen können das Umstellen erleichtern, beeinflussen aber Standfestigkeit, Wartung und die Anforderungen an eine sichere Feststellung.

Wichtige Auswahlkriterien: Verwendungszweck, Patientengruppe, Tischmaße, Arbeitshöhe, Belastbarkeit, Stabilität, Zugänglichkeit, Unterfahrbarkeit, Rollen, Feststeller, Reinigung, Raumfläche und Herstellerangaben.

Therapietische nach Verwendungszweck auswählen

Therapietische können je nach Konstruktion für unterschiedliche Therapie- und Arbeitssituationen vorgesehen sein.

Einige Anwendungen benötigen vor allem eine große, frei zugängliche Arbeitsfläche. Andere stellen höhere Anforderungen an Stabilität, Unterfahrbarkeit oder die Positionierung von Patientinnen und Patienten.

Vor der Auswahl sollte geprüft werden, welche Körperpositionen und Bewegungsaufgaben tatsächlich vorgesehen sind.

Ein Therapietisch ist nicht automatisch für das Sitzen, Liegen, Aufstützen oder für dynamische Belastungen ausgelegt.

Auch der Einsatz als Transfer-, Steh- oder Aufstiegshilfe darf nur erfolgen, wenn das konkrete Modell ausdrücklich dafür vorgesehen ist.

Verbindlich sind der angegebene Verwendungszweck, die Bedienungsanleitung und die technischen Daten des jeweiligen Modells.

Tischgröße und nutzbare Arbeitsfläche

Länge und Breite des Therapietisches beeinflussen die nutzbare Arbeitsfläche und den erforderlichen Platz im Raum.

Eine größere Fläche kann mehr Platz für Materialien, funktionelle Aufgaben oder bestimmte Ausgangsstellungen bieten.

Gleichzeitig vergrößert sie den Abstand zwischen Behandelnden und der gegenüberliegenden Tischseite.

Bei kleineren Räumen muss ausreichend Platz für Laufwege, Hilfsmittel, Stühle, Rollstühle und gegebenenfalls Begleitpersonen erhalten bleiben.

Die Außenmaße des Gestells können von den Maßen der eigentlichen Tischfläche abweichen.

Für die Raumplanung sind daher die vollständigen Produktabmessungen einschließlich Rollen, Gestell und weiterer hervorstehender Bauteile zu berücksichtigen.

Arbeitshöhe und ergonomische Nutzung

Die geeignete Arbeitshöhe hängt von Körpergröße, Sitz- oder Stehposition, Anwendung und eingesetzten Hilfsmitteln ab.

Eine zu niedrige Tischfläche kann häufiges Vorbeugen begünstigen. Eine zu hohe Fläche kann Schultergürtel und Arme unnötig belasten.

Bei sitzenden Anwendungen sollten Beinraum, Unterfahrbarkeit und die Position der Tischbeine berücksichtigt werden.

Rollstühle, Therapiestühle und weitere Sitzhilfen benötigen ausreichende lichte Höhe und Breite unter der Tischplatte.

Eine feste Tischhöhe kann nur dann dauerhaft ergonomisch sein, wenn sie zu den hauptsächlichen Anwendungen und Anwenderinnen beziehungsweise Anwendern passt.

Der Begriff ergonomisch ersetzt keine konkrete Prüfung von Höhe, Reichweite, Arbeitsposition und Behandlungsablauf.

Stabilität und zulässige Belastung

Stabilität ist für professionelle Therapietische ein zentrales Auswahlkriterium.

Dabei sind statische Belastung, dynamische Bewegungen, Gewichtsverlagerungen und seitlich eingeleitete Kräfte voneinander zu unterscheiden.

Die angegebene maximale Belastbarkeit darf nicht überschritten werden und gilt nur unter den vom Hersteller beschriebenen Bedingungen.

Punktuelle Belastungen, Aufstützen an Tischkanten oder schwungvolles Aufsetzen können den Tisch anders beanspruchen als eine gleichmäßig verteilte Last.

Rollen, Feststeller, Verbindungen und Tischbeine müssen zur vorgesehenen Nutzung passen und regelmäßig kontrolliert werden.

Allgemeine Aussagen wie robust oder belastbar ersetzen keine konkrete technische Angabe zur zulässigen Nutzung.

Zugänglichkeit und Bewegungsfläche

Der Therapietisch sollte von den für die Anwendung relevanten Seiten sicher erreichbar sein.

Behandelnde benötigen ausreichend Platz für Anleitung, manuelle Unterstützung und die Verwendung weiterer Hilfsmittel.

Patientinnen und Patienten dürfen nicht durch eng stehende Möbel, Kabel, Rollen oder abgestellte Materialien behindert werden.

Bei der Nutzung mit Rollstuhl oder Gehhilfe sind Anfahrtswege, Wendeflächen und geeignete Positionierungsmöglichkeiten zu berücksichtigen.

Rollen dürfen nicht in Laufwege hineinragen oder beim Vorbeigehen unbeabsichtigt gelöst werden.

Die konkrete Raumplanung richtet sich nach Tischmaßen, Patientengruppe, Nutzung und den für den Einsatzort geltenden Anforderungen.

Therapietische in Physiotherapie und Rehabilitation

In Physiotherapie und Rehabilitation können Therapietische stabile Arbeitsflächen für ausgewählte Behandlungs- und Übungssituationen bereitstellen.

Mögliche Einsatzbereiche hängen von Tischgröße, Konstruktion, Belastbarkeit und Herstellerfreigabe ab.

Materialien, Lagerungshilfen oder Übungsgegenstände können auf der Tischfläche angeordnet werden, sofern sie sicher liegen und die nutzbare Fläche nicht unkontrolliert einschränken.

Bei eingeschränkter Mobilität sind Transferweg, Sitzstabilität und die Möglichkeit einer personellen Sicherung zu berücksichtigen.

Dynamische Bewegungen oder Gewichtsverlagerungen dürfen nur erfolgen, wenn der Tisch dafür ausgelegt und sicher festgestellt ist.

Ein Therapietisch ersetzt keine Behandlungsliege, Stehhilfe, Transferhilfe oder Trainingsplattform, sofern das jeweilige Modell nicht ausdrücklich dafür vorgesehen ist.

Funktionelle Übungen und therapeutische Aufgaben

Therapietische können je nach Ausführung für funktionelle Aufgaben im Sitzen oder für ausgewählte abgestützte Positionen genutzt werden.

Dazu können Greif-, Sortier-, Koordinations- oder alltagsorientierte Aufgaben gehören.

Die Tischfläche sollte ausreichend Platz bieten, ohne dass Materialien in den Randbereich gelangen oder herunterfallen können.

Bei Übungen mit Abstützen oder Gewichtsübernahme ist zu prüfen, ob die Belastungsrichtung und das Patientengewicht innerhalb der Herstellerfreigabe liegen.

Der Tisch darf nicht als Ersatz für ein ausdrücklich für Steh-, Gleichgewichts- oder Krafttraining vorgesehenes Gerät verwendet werden.

Auswahl und Durchführung der Aufgabe richten sich nach Therapieplan, Patientensicherheit und technischer Eignung des Tisches.

Einsatz in der Ergotherapie

In der Ergotherapie können Therapietische als Arbeitsfläche für feinmotorische, kognitive und alltagsorientierte Aufgaben dienen.

Dabei sind Sitzhöhe, Unterfahrbarkeit, Reichweite und die Position des Materials besonders relevant.

Bei einseitigen Einschränkungen oder reduzierter Rumpfstabilität kann die Tischposition die Erreichbarkeit und Arbeitshaltung deutlich beeinflussen.

Arbeitsmaterialien sollten sicher angeordnet und für die jeweilige Aufgabe erreichbar sein.

Scharfe, schwere oder rollende Gegenstände benötigen eine geeignete Sicherung und dürfen nicht unkontrolliert an der Tischkante liegen.

Die Eignung für ergotherapeutische Anwendungen richtet sich nach Tischkonstruktion, Patientengruppe und konkreter Aufgabe.

Transfers und Patientensicherheit

Transfers zum oder vom Therapietisch müssen zur Mobilität der Patientin oder des Patienten und zur Konstruktion des Tisches passen.

Vor jedem Transfer ist sicherzustellen, dass der Tisch stabil steht und vorhandene Feststeller wirksam betätigt sind.

Tischkanten, Rollen, Fußgestell und weitere Bauteile dürfen den Transferweg nicht behindern.

Der Tisch darf nicht als Haltegriff oder Aufstehhilfe verwendet werden, wenn dies vom Hersteller nicht ausdrücklich vorgesehen ist.

Bei eingeschränkter Stand-, Sitz- oder Gleichgewichtsfähigkeit kann eine personelle Sicherung oder ein anderes geeignetes Hilfsmittel erforderlich sein.

Ein Therapietisch ersetzt keine professionelle Transferhilfe und keine individuell erforderliche Sturzprävention.

Drehkranzgelenkrollen und mobile Nutzung

Drehkranzgelenkrollen können je nach Produktausführung das Umstellen eines kompatiblen Therapietisches erleichtern.

Die Kompatibilität muss anhand des konkreten Tischmodells und der vorgesehenen Rollen geprüft werden.

Rollen verändern Bodenabstand, Beweglichkeit und gegebenenfalls die Arbeitshöhe des Tisches.

Vor jeder Behandlung sind alle erforderlichen Feststeller vollständig zu betätigen und auf ihre Wirkung zu prüfen.

Der Tisch darf nicht mit einer Person darauf bewegt werden, sofern der Hersteller dies nicht ausdrücklich zulässt.

Bodenübergänge, Schwellen, Kabel und unebene Flächen können das Bewegen erschweren und zu Kipp- oder Stoßrisiken führen.

Rollen und Feststeller sind regelmäßig auf Verschleiß, Verschmutzung, Leichtlauf und sichere Befestigung zu kontrollieren.

Therapietische Ergo S52 und Ergo S72

Die Modellbezeichnungen Ergo S52 und Ergo S72 kennzeichnen unterschiedliche Therapietische innerhalb des Sortiments.

Aus der Modellnummer allein lassen sich jedoch keine verlässlichen Aussagen zu Größe, Belastbarkeit, Ausstattung, Mobilität oder Anwendungsumfang ableiten.

Aussagen wie kompakte Lösung, erweiterte Ausführung oder geeignet für intensivere Nutzung sollten nur verwendet werden, wenn sie durch die jeweiligen technischen Produktdaten belegt sind.

Für den Vergleich sind insbesondere Tischmaße, Höhe, Gewicht, zulässige Belastung, Gestellkonstruktion, Unterfahrbarkeit und kompatibles Zubehör heranzuziehen.

Auch die Eignung der Drehkranzgelenkrollen ist produktspezifisch zu prüfen.

Verbindlich sind ausschließlich die Angaben der jeweiligen Produktseiten, technischen Datenblätter und Herstellerunterlagen.

Reinigung, Desinfektion und Hygiene

Therapietische sind entsprechend Oberflächenmaterial, Herstellerangaben und betrieblichem Hygieneplan aufzubereiten.

Tischplatte, Kanten, Gestell, Griffe, Rollen und weitere regelmäßig berührte Flächen können verunreinigt werden.

Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen für die jeweiligen Materialien geeignet sein.

Flüssigkeit darf nicht unkontrolliert in Fugen, Lager, Rollen, Befestigungen oder weitere konstruktive Bereiche eindringen.

Grobe Verschmutzungen sind vor einer gegebenenfalls erforderlichen Desinfektion zu entfernen.

Der Tisch sollte vor der erneuten Nutzung vollständig trocken und frei von sichtbaren Rückständen sein.

Nicht jedes Material ist für alkoholhaltige Mittel, Sprühdesinfektion oder scheuernde Reinigungsverfahren geeignet.

Kontrolle, Wartung und Verschleiß

Therapietische sollten regelmäßig auf Stabilität, Verbindungen, Tischplatte, Gestell, Rollen und Feststeller kontrolliert werden.

Lockerungen, Risse, Verformungen, ungewöhnliche Geräusche oder ein instabiler Stand können auf einen technischen Mangel hinweisen.

Rollen müssen sicher befestigt sein und dürfen weder blockieren noch unkontrolliert Spiel aufweisen.

Feststeller müssen den Tisch in der vorgesehenen Position zuverlässig sichern.

Beschädigte oder instabile Tische sollten bis zur fachgerechten Klärung nicht weiter für Patientenanwendungen genutzt werden.

Wartung und Prüfintervalle richten sich nach Herstellerangaben, Nutzungshäufigkeit und den für den Einsatzort geltenden betrieblichen Vorgaben.

Raumplanung und Praxiseinrichtung

Therapietische benötigen nicht nur Stellfläche, sondern auch ausreichend freie Bewegungs- und Arbeitsfläche.

Türen, Flucht- und Laufwege sowie der Zugang zu weiterer Praxisausstattung dürfen nicht eingeschränkt werden.

Bei mobilen Tischen ist zusätzlich eine geeignete Abstellposition erforderlich, in der sie sicher stehen und nicht unbeabsichtigt bewegt werden.

Materialien und Zubehör sollten griffbereit, aber außerhalb von Transfer- und Bewegungswegen gelagert werden.

Steckdosen, Kabel oder weitere technische Anschlüsse dürfen nicht durch Rollen oder Gestellteile belastet werden.

Vor der Beschaffung sollten Produktmaße und vorgesehene Arbeitsabläufe anhand des tatsächlichen Raumes geprüft werden.

Wirtschaftliche und praxistaugliche Auswahl

Zur wirtschaftlichen Bewertung gehören Anschaffungspreis, Nutzungsumfang, Wartung, Reinigung, Rollenverschleiß, Zubehör und verfügbare Raumfläche.

Ein großer Tisch ist nur dann wirtschaftlich, wenn die zusätzliche Fläche im Arbeitsalltag tatsächlich benötigt wird.

Mobile Ausführungen können die Raumnutzung flexibler gestalten, verursachen jedoch zusätzlichen Kontroll- und Wartungsbedarf.

Zusätzliches Zubehör ist nur sinnvoll, wenn es zum Tischmodell und zum vorgesehenen Arbeitsablauf passt.

Mehrere unterschiedliche Tischmodelle können Schulung, Reinigung, Ersatzteilhaltung und Raumnutzung erschweren.

Technisch auffällige oder nicht mehr sicher nutzbare Tische sollten unabhängig von ihrem Anschaffungspreis geprüft, instand gesetzt oder ersetzt werden.

Hinweis: Therapietische stellen eine professionelle Arbeits- und Therapiefläche bereit. Sie ersetzen jedoch keine individuelle Behandlungsentscheidung, keine erforderliche Transferhilfe und keine für Liege-, Steh- oder Trainingsanwendungen vorgesehenen Spezialprodukte.

Produktvergleich: Therapietische

Die Übersicht ordnet die Therapietische und das zugehörige Rollenzubehör nach Funktion und Auswahlkriterien ein. Konkrete technische Unterschiede müssen anhand der jeweiligen Produktdaten geprüft werden.

Produkt oder Produkttyp Typischer Einsatz Zentrale Eigenschaften Vor der Auswahl prüfen
Therapietische Professionelle Arbeits- und Therapieflächen für produktspezifisch vorgesehene Anwendungen Tischplatte, Gestell und Ausstattung in modellabhängiger Ausführung Verwendungszweck, Maße, Arbeitshöhe, Belastbarkeit, Stabilität, Unterfahrbarkeit, Reinigung und Raumplanung
Therapietisch Ergo S52 Produktspezifische Therapie- und Arbeitsanwendungen entsprechend der Modellfreigabe Modellbezogene Abmessungen, Konstruktion und Ausstattung Technische Daten, Tischgröße, Höhe, Belastbarkeit, Gewicht, Rollenkompatibilität, Unterfahrbarkeit und vorgesehene Nutzung
Therapietisch Ergo S72 Produktspezifische Therapie- und Arbeitsanwendungen entsprechend der Modellfreigabe Modellbezogene Abmessungen, Konstruktion und Ausstattung Technische Daten, Tischgröße, Höhe, Belastbarkeit, Gewicht, Rollenkompatibilität, Unterfahrbarkeit und vorgesehene Nutzung
Drehkranzgelenkrollen für Ergo S52 und S72 Produktspezifische mobile Positionierung kompatibler Therapietische Rollen mit drehbarer Lagerung und modellabhängiger Befestigung Modellkompatibilität, Tragfähigkeit, Feststeller, Montage, zusätzliche Höhe, Bodenbeschaffenheit, Wartung und sichere Nutzung
Stationärer Therapietisch Dauerhafte Nutzung an einem fest vorgesehenen Therapieplatz Fester Standort ohne regelmäßiges Umstellen Raumfläche, Standfestigkeit, Boden, Zugänglichkeit, Reinigungszugang und zukünftige Nutzung
Mobiler Therapietisch Variables Umstellen innerhalb geeigneter Therapie- und Behandlungsräume Rollen und Feststelleinrichtungen in produktspezifischer Ausführung Feststellwirkung, Bodenübergänge, Tischgewicht, Transportweg, Kipprisiko, Wartung und Herstellerfreigabe
Unterfahrbarer Therapietisch Sitzende Therapie- und Arbeitsaufgaben mit Rollstuhl oder geeignetem Therapiestuhl Freiraum unter der Tischplatte in modellabhängiger Höhe und Breite Lichte Höhe, Breite, Gestellposition, Beinfreiheit, Rollstuhlmaße, Arbeitshöhe und sichere Anfahrt

Hinweis: Bezeichnungen wie Therapietisch, stabil, belastbar, ergonomisch, mobil oder vielseitig erlauben keine abschließende Aussage über Maße, zulässige Belastung, Unterfahrbarkeit oder Eignung für bestimmte Anwendungen. Verbindlich sind die Angaben der jeweiligen Produktseite und des Herstellers.

Häufig gestellte Fragen zu Therapietischen

Wofür wird ein Therapietisch eingesetzt?

Er bietet eine professionelle Arbeits- und Therapiefläche für die vom jeweiligen Modell vorgesehenen Behandlungs- und Übungssituationen.

Was unterscheidet einen Therapietisch von einem normalen Arbeitstisch?

Therapietische sind je nach Modell für definierte professionelle Therapieanwendungen konstruiert. Ein allgemeiner Arbeitstisch besitzt diese Zweckbestimmung nicht automatisch.

Was ist der Unterschied zwischen Therapietisch und Behandlungsliege?

Eine Behandlungsliege ist für definierte liegende Behandlungen ausgelegt. Ein Therapietisch kann je nach Modell stärker auf Arbeits-, Sitz- oder funktionelle Aufgaben ausgerichtet sein.

Darf eine Patientin oder ein Patient auf jedem Therapietisch liegen?

Nein. Liegepositionen sind nur zulässig, wenn das konkrete Modell und seine Belastbarkeit dafür vorgesehen sind.

Darf ein Therapietisch als Aufstehhilfe verwendet werden?

Nur wenn der Hersteller diese Anwendung ausdrücklich vorsieht. Ein Tisch ersetzt keine professionelle Transfer- oder Aufstehhilfe.

Wie groß sollte ein Therapietisch sein?

Die Größe richtet sich nach Anwendung, Patientengruppe, benötigter Arbeitsfläche und verfügbarem Raum.

Welche Arbeitshöhe ist geeignet?

Das hängt von Körpergröße, Sitz- oder Stehposition, Anwendung, Unterfahrbarkeit und eingesetzten Stühlen ab.

Sind Therapietische höhenverstellbar?

Das ist modellabhängig. Die konkrete Verstellbarkeit ist den technischen Produktangaben zu entnehmen.

Was bedeutet Unterfahrbarkeit?

Sie beschreibt den nutzbaren Freiraum unter dem Tisch, beispielsweise für Beine, Rollstuhl oder Therapiestuhl.

Eignen sich Therapietische für Rollstuhlnutzende?

Das hängt von lichter Höhe, Breite, Gestellposition, Rollstuhlmaßen und der konkreten Aufgabe ab.

Wie hoch darf ein Therapietisch belastet werden?

Ausschließlich bis zur vom Hersteller angegebenen Belastungsgrenze und unter den dort beschriebenen Bedingungen.

Sind punktuelle und gleichmäßige Belastung identisch?

Nein. Eine konzentrierte Belastung an einer Kante oder auf einer kleinen Fläche kann den Tisch anders beanspruchen als eine verteilte Last.

Eignen sich Therapietische für funktionelle Übungen?

Ja, sofern Art der Übung, Ausgangsstellung und Belastung vom Verwendungszweck des konkreten Modells abgedeckt sind.

Kann ein Therapietisch für Stehübungen genutzt werden?

Nur wenn Konstruktion, Belastbarkeit und Herstellerfreigabe diese Nutzung ausdrücklich zulassen.

Eignen sich Therapietische für Ergotherapie?

Ja, wenn Tischgröße, Arbeitshöhe, Unterfahrbarkeit und Aufgabenstellung zur Patientengruppe passen.

Was ist der Unterschied zwischen Ergo S52 und Ergo S72?

Die Unterschiede sind anhand der jeweiligen technischen Produktdaten zu vergleichen. Aus der Modellbezeichnung allein lassen sie sich nicht verlässlich ableiten.

Sind Drehkranzgelenkrollen mit beiden Modellen kompatibel?

Das muss anhand der konkreten Zubehör- und Modellzuordnung geprüft werden.

Darf ein Therapietisch mit einer Person darauf bewegt werden?

Nur wenn der Hersteller dies ausdrücklich zulässt. Andernfalls ist der Tisch ohne Patientin oder Patienten umzustellen.

Müssen Rollen vor der Behandlung festgestellt werden?

Ja. Alle vorgesehenen Feststeller müssen vollständig betätigt und auf ihre Wirkung kontrolliert werden.

Wie werden Therapietische gereinigt?

Die Aufbereitung richtet sich nach Oberflächenmaterial, Herstellerangaben und betrieblichem Hygieneplan.

Kann jedes Desinfektionsmittel verwendet werden?

Nein. Das Mittel muss für Tischplatte, Gestell, Rollen und weitere Materialien geeignet sein.

Was sollte regelmäßig kontrolliert werden?

Tischplatte, Gestell, Verbindungen, Rollen, Feststeller, Oberflächen und der sichere Stand sollten kontrolliert werden.

Wann darf ein Therapietisch nicht weiterverwendet werden?

Bei instabilem Stand, Rissen, lockeren Verbindungen, defekten Rollen oder anderen sicherheitsrelevanten Mängeln sollte die Nutzung bis zur Klärung beendet werden.

Wie wird der passende Therapietisch ausgewählt?

Entscheidend sind Verwendungszweck, Patientengruppe, Tischmaße, Arbeitshöhe, Belastbarkeit, Stabilität, Unterfahrbarkeit, Mobilität, Reinigung und verfügbare Raumfläche.