Mobilisationsgeräte

Mobilisationsgeräte helfen dabei, Beweglichkeit, Gelenkfunktion und funktionelle Bewegungsmuster gezielt zu verbessern. Sie eignen sich für Physiotherapie, Rehabilitation, Medizinische Trainingstherapie (MTT) und professionelles Training, wenn Mobilisation strukturiert, wiederholbar und einfach in Therapie- und Trainingsprogramme integriert werden soll.

Mobilisationsgeräte für Therapie, Rehabilitation und professionelle Beweglichkeitsprogramme

Mobilisationsgeräte unterstützen strukturierte Bewegungs-, Dehn- und Positionsübungen für unterschiedliche Körperregionen und Bewegungsrichtungen.

Das Sortiment umfasst unter anderem DUO Stretch Trainingsgeräte, FLEXI-WOOD Mobilisationsgeräte, Gymwood 5-in-1, Koordiwood MD sowie New Studio Geräte für Brust, Hüfte, Gesäßregion, Wade, Bein und Seitneigung.

Je nach Produktausführung können kontrollierte Ausgangsstellungen, aktive Bewegungsführung, dosierte Dehnpositionen, koordinative Aufgaben oder funktionelle Bewegungsfolgen im Vordergrund stehen.

Für die Auswahl sind Zielregion, Bewegungsrichtung, Ausgangsfunktion, Geräteabmessungen, Einstellbarkeit, Belastbarkeit, Ein- und Ausstieg, Bewegungsraum, Reinigung und die produktspezifischen Herstellerangaben entscheidend.

Inhalt

  • So treffen Sie die richtige Wahl
  • Mobilisationsgeräte als strukturierte Trainingsstationen
  • Zielregion und Bewegungsrichtung bestimmen
  • Aktive Mobilisation und dosierte Dehnpositionen
  • DUO Stretch Trainingsgeräte
  • FLEXI-WOOD Brust und Brücke
  • FLEXI-WOOD Hüfte und Glutaeus
  • FLEXI-WOOD Wade und Beinstrecker
  • FLEXI-WOOD Seitneige
  • New Studio Mobilisationsgeräte
  • Gymwood 5-in-1
  • Koordiwood MD
  • Mobilisation von Brustwirbelsäule und Schultergürtel
  • Mobilisation von Hüfte und Beckenregion
  • Mobilisation von Wade, Bein und hinterer Muskelkette
  • Seitneigung und laterale Bewegungsaufgaben
  • Koordination und funktioneller Transfer
  • Einsatz in Physiotherapie und Rehabilitation
  • Medizinische Trainingstherapie und Sporttherapie
  • Selbsttraining und Eigenübungsprogramme
  • Ausgangsstellung und Ein- beziehungsweise Ausstieg
  • Dosierung von Bewegungsumfang und Dehnintensität
  • Schmerzen, Ausweichbewegungen und Abbruchkriterien
  • Raumplanung und sichere Aufstellung
  • Material, Holzoberflächen und Konstruktion
  • Reinigung und gemeinschaftliche Nutzung
  • Kontrolle, Wartung und Austausch
  • Produktvergleich
  • FAQ

So treffen Sie die richtige Wahl

Die Auswahl sollte mit der gewünschten Bewegungsrichtung und der vorgesehenen Körperregion beginnen.

Ein Gerät für Brust- oder Schulterbewegungen stellt andere Anforderungen an Griffposition und Rumpfkontrolle als ein Gerät für Hüfte, Wade oder Seitneigung.

Spezialisierte Geräte können eine klar definierte Ausgangsstellung anbieten. Multifunktionale Systeme bieten dagegen mehrere Übungsoptionen, benötigen aber eine besonders eindeutige Einweisung.

Zu prüfen ist außerdem, ob das Gerät vorwiegend unter therapeutischer Anleitung oder als selbstständige Trainingsstation verwendet werden soll.

Für eigenständige Anwendungen sind gut erkennbare Einstellungen, nachvollziehbare Bewegungswege und ein sicherer Ein- und Ausstieg besonders wichtig.

Wichtige Auswahlkriterien: Zielregion, Bewegungsrichtung, Ausgangsstellung, Bewegungsumfang, Einstellbarkeit, Belastbarkeit, Griff- und Kontaktflächen, Ein- und Ausstieg, Nutzergruppe, Aufsicht, Raum, Reinigung, Wartung und Herstellerangaben.

Mobilisationsgeräte als strukturierte Trainingsstationen

Mobilisationsgeräte geben je nach Konstruktion bestimmte Kontaktpunkte, Griffpositionen oder Bewegungsrichtungen vor.

Dadurch können Bewegungsaufgaben leichter wiederholt und in Therapie- oder Trainingspläne eingeordnet werden.

Die Geräte führen eine Bewegung jedoch nicht automatisch korrekt aus. Körperposition, Bewegungsrichtung und Belastungsdosierung bleiben entscheidend.

Eine feste Positionierung kann die Orientierung erleichtern, aber bei unpassender Einstellung auch Ausweichbewegungen oder unangenehme Druckpunkte begünstigen.

Vor dem selbstständigen Training sollte die Anwendung praktisch demonstriert und kontrolliert werden.

Mobilisationsgeräte ersetzen keine fachliche Untersuchung und keine Beurteilung bestehender Bewegungseinschränkungen.

Zielregion und Bewegungsrichtung bestimmen

Die Produktbezeichnungen orientieren sich häufig an einer Körperregion wie Brust, Hüfte, Gesäßregion, Wade oder Bein.

Daraus folgt jedoch nicht, dass ausschließlich eine einzelne Struktur oder Muskelgruppe beansprucht wird.

Mobilisationspositionen betreffen meist mehrere Gelenke und Körperabschnitte gleichzeitig. Beispielsweise kann eine Hüftposition auch die Stellung von Becken, Knie und Rumpf beeinflussen.

Seitneigung, Extension, Rotation oder Beinstreckung stellen jeweils unterschiedliche Anforderungen an Kontrolle und Beweglichkeit.

Vor der Auswahl sollte deshalb geklärt werden, welche Bewegung tatsächlich trainiert werden soll und welche Ausweichbewegungen vermieden werden sollen.

Die Produktbezeichnung ersetzt keine funktionelle Zuordnung zur konkreten Person.

Aktive Mobilisation und dosierte Dehnpositionen

Mobilisation kann aktiv, aktiv unterstützt oder in einer gehaltenen Position erfolgen.

Bei aktiven Bewegungen steuert die trainierende Person Bewegungsrichtung und Umfang selbst. Bei gehaltenen Positionen wirken Körpergewicht, Geräteform oder Griffposition länger auf die Ausgangsstellung ein.

Eine intensivere Dehnwahrnehmung ist nicht automatisch besser. Die Position sollte kontrollierbar und ohne ruckartige Bewegung erreicht werden.

Mobilisationsgeräte sollten nicht dazu verwendet werden, Bewegungsgrenzen mit Schwung, Fremddruck oder unkontrollierter Körpergewichtsverlagerung zu erzwingen.

Nach einer gehaltenen Position sollte die Ausgangsstellung kontrolliert verlassen werden können.

Eine bestimmte Verbesserung der Beweglichkeit kann durch ein Gerät allein nicht zugesichert werden.

DUO Stretch Trainingsgeräte

DUO Stretch Trainingsgeräte sind für strukturierte Beweglichkeits- und Dehnübungen vorgesehen.

Je nach Ausführung können mehrere Körperpositionen oder Bewegungsrichtungen an einer Station ausgeführt werden.

Vor der Nutzung sollten Einstieg, Griffpunkte, Kontaktflächen und vorgesehene Bewegungsfolge erläutert werden.

Einstellungen und Ausgangspositionen müssen an Körpergröße, Beweglichkeit und Ziel angepasst werden.

Bei einer Nutzung als selbstständige Trainingsstation sind klare Anleitungen und eine nachvollziehbare Dokumentation der individuellen Einstellung sinnvoll.

Der Begriff Stretch erlaubt keine Aussage darüber, welche konkrete Struktur gedehnt wird oder welche Wirkung zu erwarten ist.

FLEXI-WOOD Brust und Brücke

FLEXI-WOOD Brust und FLEXI-WOOD Brücke sind für produktspezifische Mobilisations- und Positionsübungen im Oberkörperbereich vorgesehen.

Je nach Konstruktion können Brustwirbelsäule, Schultergürtel, vordere Rumpfseite und Armposition in die Übung einbezogen werden.

Die Position sollte ohne ruckartige Rücklage oder unkontrollierte Überstreckung eingenommen werden.

Kopf, Nacken und unterer Rücken sollten nicht unnötig in eine Ausweichposition gebracht werden.

Bei Schulter-, Wirbelsäulen- oder Rippenbeschwerden kann eine individuelle Anpassung oder fachliche Abklärung erforderlich sein.

Begriffe wie Brustöffnung oder Aufrichtung beschreiben eine Position beziehungsweise Übungsabsicht und keine zugesicherte Haltungsveränderung.

FLEXI-WOOD Hüfte und Glutaeus

FLEXI-WOOD Hüfte und FLEXI-WOOD Glutaeus sind für spezifische Positionen im Bereich von Hüfte, Becken und Gesäßregion vorgesehen.

Die Übung kann je nach Ausführung mehrere Gelenkstellungen gleichzeitig betreffen, darunter Hüftbeugung, Rotation oder Beinposition.

Becken und Rumpf sollten so kontrolliert werden, dass die Zielbewegung nicht ausschließlich durch eine Ausweichbewegung der Wirbelsäule entsteht.

Knie- und Fußposition müssen zur individuellen Beweglichkeit und zu bestehenden Belastungsgrenzen passen.

Nach Hüft-, Knie- oder Wirbelsäulenoperationen sind bestehende Bewegungsverbote und Freigaben zu beachten.

Die Produktnamen erlauben keine pauschale Aussage über eine isolierte Wirkung auf Gesäßmuskulatur oder Hüftgelenk.

FLEXI-WOOD Wade und Beinstrecker

FLEXI-WOOD Wade und FLEXI-WOOD Beinstrecker können für produktspezifische Positionen von Fuß, Sprunggelenk, Knie und Bein eingesetzt werden.

Auflagewinkel und Fußposition beeinflussen die wahrgenommene Spannung und die Beanspruchung beteiligter Gelenke.

Die Ferse sollte entsprechend der vorgesehenen Anwendung kontrolliert positioniert werden können.

Das Knie darf nicht unkontrolliert überstreckt oder gegen eine bestehende Bewegungseinschränkung gedrückt werden.

Bei akuten Beschwerden, frischen Verletzungen oder ausgeprägten Schwellungen im Bereich von Wade, Achillessehne, Knie oder Sprunggelenk kann die Anwendung ungeeignet sein.

Aussagen zur hinteren Kette, Gangfunktion oder Laufleistung sind nicht allein aus der Nutzung eines Mobilisationsgeräts ableitbar.

FLEXI-WOOD Seitneige

FLEXI-WOOD Seitneige ist für produktspezifische seitliche Rumpf- und Bewegungspositionen vorgesehen.

Seitneigung betrifft je nach Ausgangsstellung Wirbelsäule, Becken, Schultergürtel und seitliche Rumpfbereiche.

Die Bewegung sollte kontrolliert erfolgen und nicht durch ein seitliches Ausweichen des Beckens oder eine Rotation ersetzt werden.

Beide Bewegungsrichtungen können sich hinsichtlich Beweglichkeit und Wahrnehmung unterscheiden und sollten getrennt beurteilt werden.

Bei Wirbelsäulenbeschwerden, Schwindel oder eingeschränkter Standsicherheit kann eine besondere Anpassung erforderlich sein.

Eine Verbesserung der seitlichen Beweglichkeit oder Haltung kann durch das Gerät allein nicht zugesichert werden.

New Studio Mobilisationsgeräte

Die New Studio Produktvarianten richten sich je nach Modell an unterschiedliche Körperregionen und Bewegungsrichtungen.

Dazu können unter anderem New Studio Brust, Hüfte, Glutaeus, Wade und Seitneige gehören.

Trotz ähnlicher Benennung können Abmessungen, Kontaktflächen, Einstieg und Bewegungsführung von FLEXI-WOOD oder anderen Produktlinien abweichen.

Vor der Auswahl sollten deshalb Produktmaße, Nutzerposition und der tatsächlich vorgesehene Bewegungsablauf geprüft werden.

In Studios und Selbsttrainingsbereichen sind eine gut sichtbare Anleitung und eine eindeutige Gerätezuordnung besonders wichtig.

Produktlinien mit vergleichbaren Zielregionen sind nicht automatisch austauschbar.

Gymwood 5-in-1

Gymwood 5-in-1 ist als multifunktionale Trainingshilfe für mehrere produktspezifische Bewegungs- und Mobilisationsaufgaben vorgesehen.

Mehrere Nutzungspositionen können die Einbindung in Therapie, medizinische Trainingstherapie oder Gruppenangebote erleichtern.

Jede Nutzungsposition muss hinsichtlich Auflage, Standfestigkeit und Belastungsrichtung separat betrachtet werden.

Das Gerät sollte nicht ohne ausdrückliche Freigabe gedreht, gestapelt oder in einer anderen als der vorgesehenen Position belastet werden.

Eine hohe Zahl möglicher Übungen ist nur dann vorteilhaft, wenn diese im Praxisalltag sicher angeleitet und regelmäßig genutzt werden.

Multifunktional bedeutet nicht, dass jede Position für jede Person oder jedes Therapieziel geeignet ist.

Koordiwood MD

Koordiwood MD kann je nach Produktausführung Mobilisations-, Koordinations- und Bewegungsaufgaben miteinander verbinden.

Dadurch können zusätzlich zur Bewegungsreichweite auch Gewichtsverlagerung, Fußplatzierung oder aktive Körperkontrolle gefordert werden.

Koordinative Zusatzaufgaben erhöhen die Anforderungen an Aufmerksamkeit und Gleichgewicht.

Zunächst sollte die Grundbewegung ohne unnötige Zusatzaufgaben verstanden und kontrolliert ausgeführt werden.

Bei unsicherem Stand kann eine geeignete Sicherungsmöglichkeit oder eine leichtere Ausgangsposition erforderlich sein.

Die Verbindung von Mobilisation und Koordination garantiert keine bestimmte Verbesserung von Stabilität oder Bewegungsqualität.

Mobilisation von Brustwirbelsäule und Schultergürtel

Oberkörperorientierte Mobilisationsgeräte können Armposition, Rumpfaufrichtung und Bewegungen der Brustwirbelsäule miteinander kombinieren.

Je nach Übung können Extension, Rotation, Armhebung oder eine kontrollierte Rückführung der Schultern im Vordergrund stehen.

Bewegungsumfang und Griffposition sollten so gewählt werden, dass keine ruckartige Zugbelastung im Schulterbereich entsteht.

Eine fehlende Bewegung im Brustwirbelsäulenbereich kann durch Ausweichbewegungen von Lendenwirbelsäule, Nacken oder Schultergelenken kompensiert werden.

Bei Schmerzen oder neurologischen Symptomen in Arm und Schulter sollte die Anwendung angepasst oder fachlich abgeklärt werden.

Der Begriff Brustmobilisation beschreibt keine isolierte Wirkung auf einen einzelnen Wirbelsäulenabschnitt.

Mobilisation von Hüfte und Beckenregion

Hüftorientierte Geräte können Positionen mit Beugung, Rotation, Abduktion oder kombinierter Bein- und Beckenstellung vorgeben.

Die tatsächliche Bewegung verteilt sich dabei auf Hüftgelenk, Becken, Knie und Rumpf.

Die Position sollte ohne erzwungenes Nachdrücken und ohne unkontrollierte Verdrehung von Knie oder Fuß eingenommen werden.

Bei eingeschränkter Hüftbeweglichkeit kann eine geringere Bewegungsamplitude oder eine veränderte Ausgangsposition erforderlich sein.

Nach endoprothetischer Versorgung oder Operationen gelten gegebenenfalls besondere Bewegungsgrenzen.

Eine verbesserte Hüftbeweglichkeit oder ein funktioneller Transfer in Gang und Sport kann nicht allein durch die Gerätenutzung zugesichert werden.

Mobilisation von Wade, Bein und hinterer Muskelkette

Beinorientierte Mobilisationsgeräte können Fußposition, Kniebewegung und Rumpfvorlage miteinander verbinden.

Je nach Stellung kann die Dehnwahrnehmung in Wade, Oberschenkelrückseite oder weiteren Bereichen unterschiedlich ausfallen.

Der Fuß sollte sicher positioniert sein und darf nicht unkontrolliert abrutschen oder nach außen kippen.

Ein gestrecktes Knie verändert die Übung gegenüber einer gebeugten Knieposition. Die jeweils vorgesehene Ausführung ist zu beachten.

Bei akuten Muskel-, Sehnen- oder Gelenkbeschwerden kann eine Dehnposition ungeeignet sein.

Aussagen zu Gangbild, Lauftechnik oder Verletzungsprävention lassen sich aus einer einzelnen Mobilisationsübung nicht ableiten.

Seitneigung und laterale Bewegungsaufgaben

Seitliche Mobilisationsübungen können Rumpf, Schultergürtel, Becken und Beinposition miteinander verbinden.

Die Bewegung sollte in einer kontrollierten Ebene erfolgen und nicht durch Rotation oder seitliches Verschieben ersetzt werden.

Der Bewegungsumfang kann zwischen rechter und linker Seite unterschiedlich sein.

Bei Übungen im Stand sind Fußkontakt, Gleichgewicht und eine sichere Rückkehr in die Ausgangsposition wichtig.

Eine stärkere Seitneigung ist nicht automatisch ein Zeichen für eine bessere Bewegungsausführung.

Laterale Mobilisation ist eine Übungsform und keine zugesicherte Korrektur von Haltung oder Wirbelsäulenform.

Koordination und funktioneller Transfer

Nach einer Mobilisationsübung können geeignete aktive Bewegungs-, Kraft- oder Koordinationsaufgaben folgen.

Dadurch kann der neu erreichte Bewegungsumfang in eine kontrollierte Bewegung eingebunden werden.

Geeignete Folgeübungen hängen von Zielregion, Ausgangsfunktion und Belastbarkeit ab.

Multifunktionale Geräte können Mobilisation und koordinative Anforderungen bereits innerhalb einer Station verbinden.

Zusätzliche Balance- oder Reaktionsaufgaben sollten erst ergänzt werden, wenn die Grundbewegung sicher ausgeführt werden kann.

Ein funktioneller Transfer entsteht nicht automatisch und muss gegebenenfalls durch weitere Übungen gezielt aufgebaut werden.

Einsatz in Physiotherapie und Rehabilitation

In Physiotherapie und Rehabilitation können Mobilisationsgeräte angeleitete Bewegungs- und Positionsübungen ergänzen.

Sie können genutzt werden, um einen Bewegungsweg nachvollziehbar zu wiederholen oder eine definierte Ausgangsstellung einzunehmen.

Nach Verletzungen oder Operationen sind Heilungsverlauf, Belastungsfreigabe und bestehende Bewegungsvorgaben zu beachten.

Passive oder lange gehaltene Positionen können in frühen Rehabilitationsphasen ungeeignet sein.

Die Übung sollte mit aktiver Bewegung und gegebenenfalls Kraft- oder Koordinationsaufgaben abgestimmt werden.

Mobilisationsgeräte ersetzen keine manuelle Untersuchung, Diagnose oder medizinische Freigabe.

Medizinische Trainingstherapie und Sporttherapie

In medizinischer Trainingstherapie und Sporttherapie können Mobilisationsgeräte als vorbereitende, ergänzende oder eigenständige Stationen eingesetzt werden.

Vor Kraft- oder Technikübungen kann eine kurze Mobilisationssequenz vorgesehen werden, wenn sie zum Trainingsziel passt.

Nach einer Belastung kann eine Mobilisationsübung als ruhigerer Trainingsbaustein integriert werden.

Zeitpunkt und Dauer sollten nicht pauschal, sondern anhand der folgenden Hauptbelastung und der individuellen Reaktion festgelegt werden.

Ein größerer Bewegungsumfang unmittelbar vor einer leistungsorientierten Aufgabe ist nicht in jedem Fall vorteilhaft.

Aussagen zu Leistungssteigerung, Regeneration oder Verletzungsprophylaxe sind nicht allein aus der Nutzung des Geräts ableitbar.

Selbsttraining und Eigenübungsprogramme

Mobilisationsgeräte können nach einer Einweisung in selbstständige Trainingsprogramme integriert werden.

Dafür sollten Ausgangsstellung, Griffpunkte, Bewegungsrichtung, Dauer und Abbruchkriterien eindeutig festgelegt sein.

Die individuelle Einstellung sollte leicht wiedergefunden oder dokumentiert werden können.

Bei Unsicherheit darf die Position nicht durch mehr Druck oder eine größere Bewegungsamplitude erzwungen werden.

Selbsttraining setzt voraus, dass die Person sicher ein- und aussteigen sowie Beschwerden zuverlässig wahrnehmen und melden kann.

Ein Mobilisationsgerät ersetzt keine erneute fachliche Kontrolle bei veränderten oder zunehmenden Beschwerden.

Ausgangsstellung und Ein- beziehungsweise Ausstieg

Die sichere Nutzung beginnt mit dem kontrollierten Erreichen der vorgesehenen Ausgangsstellung.

Erhöhte Auflagen, schmale Trittflächen oder tiefe Positionen können den Einstieg erschweren.

Haltemöglichkeiten dürfen nur genutzt werden, wenn sie für die entsprechende Belastung vorgesehen sind.

Der Ausstieg sollte ohne abruptes Loslassen, Springen oder unkontrolliertes Zurückfallen möglich sein.

Bei eingeschränktem Gleichgewicht, Kraft oder Bewegungsumfang kann personelle Unterstützung erforderlich sein.

Eine bequem erreichbare Trainingsposition ist nicht automatisch eine sichere Ausstiegsposition.

Dosierung von Bewegungsumfang und Dehnintensität

Die Belastung wird durch Bewegungsumfang, Dauer, Wiederholungen, Körpergewicht und Geräteeinstellung beeinflusst.

Zu Beginn kann eine geringe Bewegungsamplitude mit kurzer Haltedauer und ausreichenden Pausen sinnvoll sein.

Eine Steigerung sollte nur erfolgen, wenn die Ausgangsposition kontrolliert und ohne deutliche Ausweichbewegungen eingehalten werden kann.

Mehrere Parameter sollten nicht gleichzeitig deutlich erhöht werden.

Eine angenehme Dehnwahrnehmung kann als Orientierung dienen, ist aber kein allgemeingültiges Dosierungskriterium.

Schmerzhaftes oder federndes Nachdrücken ist keine notwendige Voraussetzung für wirksames Mobilisationstraining.

Schmerzen, Ausweichbewegungen und Abbruchkriterien

Eine Übung sollte bei neuen oder deutlich zunehmenden Schmerzen angepasst oder unterbrochen werden.

Taubheitsgefühl, Kribbeln, Schwindel, plötzlicher Kraftverlust oder ausstrahlende Beschwerden erfordern besondere Aufmerksamkeit.

Deutliche Ausweichbewegungen können darauf hinweisen, dass Bewegungsumfang oder Geräteeinstellung nicht passend gewählt sind.

Auch ein unsicherer Ein- oder Ausstieg ist ein Grund, die Anwendung zu vereinfachen oder zu sichern.

Bei akuten Verletzungen, ungeklärten Beschwerden oder bestehenden medizinischen Einschränkungen sollte die Anwendung fachlich beurteilt werden.

Mobilisationsgeräte sind nicht zur eigenständigen Behandlung akuter Schmerzen vorgesehen.

Raumplanung und sichere Aufstellung

Der Platzbedarf ergibt sich aus Gerätemaßen, Ein- und Ausstieg, Bewegungsrichtung und erforderlicher Betreuung.

Seitliche Bewegungsübungen benötigen ausreichend Raum neben dem Gerät. Oberkörper- und Armübungen können zusätzliche Reichweite nach hinten oder oben erfordern.

Zwischen mehreren Mobilisationsstationen sollten Bewegungsbereiche und Laufwege klar voneinander getrennt sein.

Geräte müssen eben, standsicher und entsprechend Herstellerangaben aufgestellt oder befestigt werden.

Türen, Fluchtwege, Heizkörper, Fenster und weitere Einrichtungen dürfen die Nutzung nicht beeinträchtigen.

Vor der Anschaffung sollten Gerätemaße und tatsächlicher Bewegungsraum mit der vorgesehenen Fläche abgeglichen werden.

Material, Holzoberflächen und Konstruktion

Viele Mobilisationsgeräte dieser Kategorie bestehen ganz oder teilweise aus Holz.

Holzoberflächen sollten glatt, frei von Splittern, Rissen und scharfen Kanten sein.

Feuchtigkeit, ungeeignete Reinigungsmittel und starke Temperaturveränderungen können Material und Oberfläche beeinflussen.

Verschraubungen, Steckverbindungen und tragende Kontaktpunkte müssen regelmäßig kontrolliert werden.

Polster, Auflagen oder rutschhemmende Elemente dürfen keine losen, eingerissenen oder stark abgenutzten Bereiche aufweisen.

Eine hochwertige Materialwirkung ersetzt keine Prüfung von Konstruktion, Belastbarkeit und bestimmungsgemäßer Nutzung.

Reinigung und gemeinschaftliche Nutzung

Mobilisationsgeräte kommen mit Händen, Haut, Kleidung, Schuhen und gegebenenfalls Schweiß in Kontakt.

Die Reinigung muss an Holz, Beschichtungen, Polster, Kunststoffe und weitere Materialien angepasst werden.

Holzoberflächen sollten nicht unnötig durchnässt werden. Reinigungsflüssigkeit darf nicht unkontrolliert in Fugen und Verbindungen eindringen.

Nicht jedes Material darf mit alkoholhaltigen, stark alkalischen oder abrasiven Mitteln behandelt werden.

Feucht gereinigte Kontaktflächen müssen vor der nächsten Nutzung vollständig trocken und rutschfest sein.

Pflegeleicht oder abwischbar bedeutet nicht, dass jedes Desinfektionsverfahren zugelassen ist.

Kontrolle, Wartung und Austausch

Mobilisationsgeräte sollten regelmäßig auf Risse, Verformungen, lose Verbindungen und beschädigte Kontaktflächen kontrolliert werden.

Schrauben, Standfüße, Griffe, Auflagen und bewegliche beziehungsweise verstellbare Bauteile müssen sicher funktionieren.

Holz darf keine Splitter, offenen Risse oder feuchtigkeitsbedingten Schäden aufweisen.

Veränderte Standfestigkeit, wackelnde Bauteile oder nicht mehr sicher fixierbare Einstellungen sind sicherheitsrelevante Mängel.

Beschädigte Geräte sollten nicht provisorisch geklebt, verschraubt oder mit ungeprüften Ersatzteilen repariert werden.

Bei sicherheitsrelevanten Mängeln sollte das Gerät bis zur fachlichen Klärung nicht weiterverwendet werden.

Produktvergleich: Mobilisationsgeräte für professionelle Anwendungen

Die Übersicht ordnet die Gerätegruppen nach typischem Einsatz, möglichen Bewegungsschwerpunkten und wichtigen Auswahlkriterien ein.

Produkt oder Produkttyp Typischer Einsatz Mögliche Bewegungsschwerpunkte Geeignete Anwendungsbereiche Vor der Auswahl prüfen
DUO Stretch Trainingsgeräte Strukturierte Beweglichkeits- und Dehnübungen an einer festen Trainingsstation Produktspezifische Mobilisationspositionen, aktive Bewegungsführung und gehaltene Positionen Physiotherapie, Rehabilitation, medizinische Trainingstherapie, Gesundheitszentren und Trainingsräume Gerätevariante, Übungspositionen, Einstellbarkeit, Körpergröße, Ein- und Ausstieg, Belastbarkeit, Platzbedarf und Anleitung
FLEXI-WOOD Brust und Brücke Produktspezifische Oberkörper-, Brustwirbelsäulen- und Schultergürtelpositionen Rumpfextension, Armposition, Aufrichtung und kontrollierte Oberkörpermobilisation Therapie, Rehabilitation, Haltungstraining und beweglichkeitsorientierte Programme Auflageform, Schulterbeweglichkeit, Wirbelsäulenposition, Kopfhaltung, Bewegungsumfang, Druckpunkte und Herstellerangaben
FLEXI-WOOD Hüfte und Glutaeus Mobilisationspositionen für Hüfte, Beckenregion und Gesäßbereich Hüftbeugung, Rotation, Beinposition und kontrollierte Becken-Rumpf-Ausrichtung Physiotherapie, Sporttherapie, Rehabilitation und medizinische Trainingstherapie Hüft- und Kniebeweglichkeit, Beinposition, Beckenstellung, Ein- und Ausstieg, Operationsvorgaben und Bewegungsgrenzen
FLEXI-WOOD Wade und Beinstrecker Mobilisations- und Dehnpositionen für Wade, Bein und Sprunggelenksumgebung Fußposition, Kniekontrolle, Beinstreckung und Bewegungen der hinteren Beinbereiche Rehabilitation, Sporttherapie, Gangtraining und vorbereitende Trainingsprogramme Fußauflage, Winkel, Rutschhemmung, Knieposition, Sehnen- und Gelenkbeschwerden, Standfähigkeit und Druckdosierung
FLEXI-WOOD Seitneige Produktspezifische seitliche Rumpf- und Bewegungspositionen Seitneigung, laterale Rumpfbewegung, Becken-Rumpf-Kontrolle und beidseitige Bewegungsvergleiche Physiotherapie, Rehabilitation, medizinische Trainingstherapie und funktionelles Training Standfestigkeit, Bewegungsrichtung, Wirbelsäulenbeschwerden, Schwindel, Griffposition, Seitendifferenzen und Raum
Gymwood 5-in-1 Multifunktionale Mobilisations- und Bewegungsaufgaben in mehreren Nutzungspositionen Produktspezifische Beweglichkeits-, Positions- und funktionelle Übungen Therapiezentren, Reha-Einrichtungen, Gruppenangebote und professionelle Trainingsflächen Nutzungsseiten, Aufbau, Standfestigkeit, Belastungsrichtungen, Einweisung, Platzbedarf, Reinigung und Lagerung
Koordiwood MD Kombination aus Mobilisation, Koordination und aktiver Bewegungskontrolle Gewichtsverlagerung, Bewegungsplanung, Standkontrolle und funktionelle Bewegungsfolgen Physiotherapie, Rehabilitation, Reha-Sport und medizinische Trainingstherapie Gleichgewicht, Standfähigkeit, Bewegungsraum, Belastbarkeit, Sicherung, Komplexität, Aufsicht und Herstellerangaben
New Studio Brust, Hüfte, Glutaeus, Wade und Seitneige Körperregionsbezogene Mobilisationsstationen für Studio- und Praxisbereiche Produktspezifische Brust-, Hüft-, Gesäß-, Waden- und Seitneigungspositionen Gesundheitsstudios, Physiotherapiepraxen, Reha-Einrichtungen und beweglichkeitsorientierte Trainingsbereiche Modell, Zielregion, Gerätemaße, Bewegungsweg, Nutzerposition, Selbsttraining, Anleitung, Raum und Wartung

Hinweis: Bezeichnungen wie Mobilisationsgerät, Stretch, Brust, Hüfte, Glutaeus, Wade, Beweglichkeitsverbesserung oder funktioneller Transfer erlauben keine abschließende Aussage über Patienteneignung, betroffene Strukturen oder zu erwartende Wirkung. Verbindlich sind die Angaben der jeweiligen Produktseite und des Herstellers.

Häufig gestellte Fragen zu Mobilisationsgeräten

Was sind Mobilisationsgeräte?

Mobilisationsgeräte sind Trainingshilfen für strukturierte Bewegungs-, Positions- und Dehnübungen mit produktspezifisch vorgegebenen Kontakt- oder Griffpunkten.

Für welche Einrichtungen eignen sich Mobilisationsgeräte?

Sie können in Physiotherapie, Rehabilitation, medizinischer Trainingstherapie, Sporttherapie, Gesundheitsstudios und professionellen Trainingsbereichen eingesetzt werden.

Verbessern Mobilisationsgeräte automatisch die Beweglichkeit?

Nein. Eine mögliche Anpassung hängt unter anderem von Ausgangssituation, Übung, Dosierung, Regelmäßigkeit und aktiver Bewegungskontrolle ab.

Sind Mobilisationsgeräte für Physiotherapie geeignet?

Sie können fachlich angeleitete Bewegungs- und Positionsübungen ergänzen, wenn Gerät und Übung zum Therapieziel passen.

Sind Mobilisationsgeräte für Rehabilitation geeignet?

Das hängt von Heilungsphase, Bewegungsfreigabe, Belastbarkeit und der konkreten Geräteposition ab.

Eignen sich Mobilisationsgeräte für medizinische Trainingstherapie?

Ja. Sie können als vorbereitende, ergänzende oder eigenständige Stationen in einen Trainingsplan integriert werden.

Was ist der Unterschied zwischen Mobilisationsgerät und Faszienrolle?

Eine Faszienrolle wird üblicherweise für Roll- und Druckanwendungen verwendet. Mobilisationsgeräte geben meist eine bestimmte Körperposition oder Bewegungsrichtung vor.

Was sind DUO Stretch Trainingsgeräte?

Es handelt sich um produktspezifische Trainingsstationen für strukturierte Beweglichkeits- und Dehnübungen.

Was ist FLEXI-WOOD?

FLEXI-WOOD bezeichnet eine Produktlinie mit Mobilisationsgeräten für unterschiedliche Körperregionen und Bewegungsrichtungen.

Welches Gerät eignet sich für die Brustwirbelsäule?

Je nach Ziel können FLEXI-WOOD Brust, FLEXI-WOOD Brücke oder eine entsprechende New Studio Variante infrage kommen.

Welches Gerät eignet sich für die Hüfte?

Abhängig von der Bewegungsrichtung können FLEXI-WOOD Hüfte, FLEXI-WOOD Glutaeus oder entsprechende New Studio Geräte verwendet werden.

Welches Gerät eignet sich für die Wade?

FLEXI-WOOD Wade oder New Studio Wade können für die jeweils vorgesehenen Waden- und Beinpositionen eingesetzt werden.

Wofür ist FLEXI-WOOD Seitneige vorgesehen?

Das Gerät ist für produktspezifische seitliche Rumpf- und Mobilisationspositionen vorgesehen.

Was ist Gymwood 5-in-1?

Gymwood 5-in-1 ist eine multifunktionale Trainingshilfe mit mehreren produktspezifischen Nutzungspositionen.

Was ist Koordiwood MD?

Koordiwood MD kann je nach Produktausführung Mobilisations-, Koordinations- und aktive Bewegungsaufgaben miteinander verbinden.

Was sind New Studio Mobilisationsgeräte?

Dabei handelt es sich um körperregionsbezogene Gerätevarianten für Studio-, Praxis- und Trainingsbereiche.

Sind FLEXI-WOOD und New Studio Geräte identisch?

Nicht automatisch. Maße, Konstruktion, Kontaktflächen und Bewegungsführung müssen produktspezifisch verglichen werden.

Dürfen Mobilisationsgeräte selbstständig genutzt werden?

Nach einer geeigneten Einweisung kann Selbsttraining möglich sein, sofern Ein- und Ausstieg sowie Belastungssteuerung sicher beherrscht werden.

Worauf ist beim Einstieg in das Gerät zu achten?

Kontaktflächen, Trittpositionen und Griffe sollten sicher erreicht werden können, ohne unkontrolliertes Verdrehen oder Zurückfallen.

Wie stark sollte eine Dehnposition sein?

Die Position sollte kontrollierbar und gut verträglich bleiben. Schmerzhaftes oder erzwungenes Nachdrücken sollte vermieden werden.

Wie lange sollte eine Mobilisationsposition gehalten werden?

Dauer und Wiederholungen richten sich nach Ziel, Gerät, Ausgangssituation und individueller Reaktion.

Ist eine stärkere Dehnung wirksamer?

Nein. Eine stärkere Dehnwahrnehmung ist nicht automatisch geeigneter und kann die Bewegungskontrolle verschlechtern.

Dürfen Bewegungsgrenzen mit Schwung erweitert werden?

Unkontrollierte Schwung- und Federbewegungen sollten vermieden werden, sofern sie nicht ausdrücklich Bestandteil einer fachlich ausgewählten Übung sind.

Wann sollte eine Mobilisationsübung abgebrochen werden?

Bei zunehmenden Schmerzen, Taubheitsgefühl, Kribbeln, Schwindel, Kraftverlust oder deutlicher Unsicherheit sollte die Übung unterbrochen werden.

Können Mobilisationsgeräte Schmerzen reduzieren?

Eine bestimmte schmerzlindernde Wirkung kann durch die Nutzung eines Mobilisationsgeräts nicht zugesichert werden.

Verbessern Mobilisationsgeräte die Haltung?

Haltung wird von mehreren Faktoren beeinflusst. Eine bestimmte Haltungsveränderung kann durch ein einzelnes Gerät nicht zugesichert werden.

Soll Mobilisation mit Krafttraining kombiniert werden?

Eine Kombination kann je nach Ziel sinnvoll sein. Auswahl, Reihenfolge und Dosierung sollten zum individuellen Trainingsplan passen.

Wie viel Platz benötigen Mobilisationsgeräte?

Neben den Gerätemaßen sind Ein- und Ausstieg, Bewegungsrichtung, Betreuung und freie Laufwege einzuplanen.

Worauf ist bei Holzgeräten zu achten?

Holzoberflächen sollten frei von Rissen, Splittern, scharfen Kanten und Feuchtigkeitsschäden sein.

Wie werden Mobilisationsgeräte gereinigt?

Die Reinigung richtet sich nach Holz, Beschichtung, Polsterung, Kontaktflächen und den Herstellerangaben.

Kann jedes Desinfektionsmittel verwendet werden?

Nein. Das Mittel muss mit Holz, Lacken, Kunststoffen, Polstern und weiteren verwendeten Materialien verträglich sein.

Was sollte regelmäßig kontrolliert werden?

Standfüße, Schrauben, Griffe, Auflagen, Holzoberflächen, Polster, Verstellungen und weitere belastete Bauteile.

Wann darf ein Mobilisationsgerät nicht weiterverwendet werden?

Bei instabilem Stand, Rissen, losen Verbindungen, scharfen Kanten, defekten Einstellungen oder anderen sicherheitsrelevanten Mängeln.

Worauf sollte beim Kauf professioneller Mobilisationsgeräte geachtet werden?

Entscheidend sind Zielregion, Bewegungsrichtung, Ausgangsstellung, Einstellbarkeit, Belastbarkeit, Ein- und Ausstieg, Raum, Reinigung, Wartung, Nutzergruppe und Herstellerangaben.