Verantwortung bei SCHUPP

Schrittweise prüfen, nachvollziehbar verbessern

Nachhaltigkeit bei SCHUPP

Nachhaltigkeit ist für SCHUPP ein fortlaufender Verbesserungsprozess. Wir prüfen Materialien, Verpackungen, Produktionsabläufe, Versandwege und soziale Projekte kontinuierlich darauf, wo sinnvolle und nachvollziehbare Verbesserungen möglich sind.

Dabei betrachten wir ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte gemeinsam. Unser Ziel ist es, verantwortungsvoll mit Ressourcen umzugehen und Veränderungen dort umzusetzen, wo sie technisch, wirtschaftlich und praktisch realisierbar sind.

Unser Verständnis von Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit umfasst für uns mehr als einzelne Materialien oder einzelne Maßnahmen. Entscheidend ist, dass Verbesserungen im Unternehmensalltag dauerhaft umsetzbar sind und nachvollziehbar dokumentiert werden können.

Dazu gehören der bewusste Umgang mit Verpackungsmaterialien, die Prüfung alternativer Materialien und Verpackungslösungen, praktikable Prozesswege, die Zusammenarbeit mit Partnern und Lieferanten sowie soziale Unterstützung dort, wo konkrete Hilfe benötigt wird.

Die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen verdeutlichen, dass Nachhaltigkeit nicht allein Klima- und Ressourcenthemen betrifft. Auch Gesundheit, Wohlergehen, soziale Verantwortung und faire Entwicklungsmöglichkeiten sind Bestandteile einer verantwortungsvollen Ausrichtung.

Verpackungen prüfen

Wir untersuchen fortlaufend, welche Verpackungen angepasst, reduziert oder durch alternative Materialien ersetzt werden können.

Materialien gezielt einsetzen

Bei ausgewählten Verpackungen wird bereits biobasiertes Polyethylen auf Basis von Zuckerrohr eingesetzt.

Versand und Drucksachen betrachten

Beim Versand und bei Drucksachen prüfen wir Möglichkeiten zur Verringerung des Materialeinsatzes.

Soziale Projekte unterstützen

Soziale Einrichtungen und Hilfsprojekte unterstützen wir durch konkrete Sachspenden und projektbezogene Hilfe.

Wir befassen uns mit den ökologischen und sozialen Auswirkungen unserer betrieblichen Entscheidungen und prüfen fortlaufend mögliche Verbesserungen.

Verpackungen und Materialien

Verpackungen erfüllen wichtige Funktionen. Sie schützen Produkte, ermöglichen einen sicheren Versand und unterstützen eine hygienische Anwendung. Gleichzeitig prüfen wir, wo Verpackungen angepasst oder Materialeinsätze sinnvoll optimiert werden können.

Biobasiertes Polyethylen

Ausgewählte 200-ml-Flaschen bestehen laut Lieferantenangabe zu 96 Prozent aus biobasiertem Polyethylen auf Basis von Zuckerrohr.

Biobasiertes Polyethylen besitzt eine mit herkömmlichem Polyethylen vergleichbare Materialstruktur und kann grundsätzlich in den dafür vorgesehenen Recyclingstrukturen für Kunststoffverpackungen verarbeitet werden.

Entsorgung und Recycling

Die Flaschen sind nicht biologisch abbaubar. Sie können über den Gelben Sack beziehungsweise die dafür vorgesehenen Sammelsysteme für Kunststoffverpackungen entsorgt werden.

Der Unterschied zu herkömmlichem Polyethylen liegt im eingesetzten Rohstoff und nicht in einer biologischen Abbaubarkeit.

Wichtig: Biobasiertes Polyethylen ist nicht automatisch biologisch abbaubar. Die Entsorgung erfolgt wie bei vergleichbaren Kunststoffverpackungen über die vorgesehenen Sammel- und Recyclingsysteme.

Kartonagen und Füllmaterialien

Auch bei Kartonagen und Füllmaterialien prüfen wir fortlaufend den Einsatz recycelter Materialien sowie Alternativen mit geringerem oder verändertem Materialeinsatz.

Dabei berücksichtigen wir insbesondere Produktschutz, Versandfähigkeit, Lagerfähigkeit und den jeweiligen Materialbedarf.

Unser Ziel: Nicht nur einzelne Verpackungen kurzfristig umzustellen, sondern praktikable Verbesserungen schrittweise über das Sortiment hinweg zu entwickeln.

Verpackungen für die Zukunft

Verpackungsumstellungen erfolgen schrittweise, da nicht jedes Material für jedes Produkt geeignet ist. Neue Verpackungslösungen werden deshalb im Zusammenspiel aus Produktschutz, Hygiene, Handhabung, Recyclingfähigkeit und Wirtschaftlichkeit betrachtet.

Biobasiertes Polyethylen ist eine sogenannte Drop-in-Lösung. Das Material kann herkömmliches Polyethylen in bestimmten Verpackungsanwendungen ersetzen, da es eine vergleichbare Materialstruktur besitzt.

Laut Hersteller- beziehungsweise Lieferantenangaben kann der Einsatz von biobasiertem Polyethylen im Vergleich zu fossilem Polyethylen zu einer Verringerung der Treibhausgasemissionen beitragen.

Die konkrete Wirkung hängt jedoch unter anderem vom eingesetzten Material, vom Herstellungsprozess, von Transportwegen, Nutzung und Entsorgung ab.

Weitere Verpackungsumstellungen werden geprüft, sofern ihre technischen, wirtschaftlichen und ökologischen Auswirkungen nachvollziehbar bewertet werden können.

Klimaschutz, Drucksachen und Versand

Bei Drucksachen arbeiten wir mit einer Druckerei zusammen, die an der Klimainitiative der Druck- und Medienverbände teilnimmt.

Nach Angaben der Druckerei werden die mit den einbezogenen Druckprojekten verbundenen Emissionen nach der dort angewendeten Methodik bilanziert und über ausgewiesene Klimaschutzprojekte kompensiert.

45.124 kg Kohlendioxidäquivalente wurden nach Angaben der Druckerei für einbezogene Druckprojekte bilanziert und kompensiert.
rund 360 kg Folienmaterial werden nach eigener Berechnung jährlich durch den Verzicht auf eine zusätzliche Folienverpackung des Versandkatalogs vermieden.
rund 22 Tonnen Kohlendioxidäquivalente wurden nach Angaben des Versanddienstleisters im genutzten DHL-Programm für das Jahr 2024 bilanziert und ausgeglichen.

Beim Versandkatalog verzichten wir auf eine zusätzliche Folienverpackung. Nach unserer Berechnung werden dadurch jährlich rund 360 Kilogramm Folienmaterial vermieden.

Im Versand nutzen wir Angebote unserer Versanddienstleister, bei denen Emissionen nach der Methodik des jeweiligen Anbieters bilanziert und über Klimaschutzmaßnahmen ausgeglichen werden.

Einordnung: Solche Programme ersetzen keine eigene Emissionsvermeidung. Sie können jedoch ein ergänzender Bestandteil einer umfassenderen Betrachtung sein.

Produktion und kurze Wege

Eigene Produktionsanteile in Deutschland ermöglichen eine unmittelbare Kontrolle bestimmter Prozesse, kürzere Abstimmungswege und eine direkte Qualitätssicherung.

Dies kann dazu beitragen, Abläufe effizienter zu gestalten und unnötige Prozesswege zu vermeiden.

Kurze Wege innerhalb einzelner Prozessschritte bedeuten jedoch nicht automatisch eine vollständige Verringerung aller produktbezogenen Emissionen.

Für eine vollständige Bewertung müssten Rohstoffe, Herstellung, Transport, Nutzung und Entsorgung über den gesamten Lebenszyklus eines Produktes betrachtet werden.

Soziale Unterstützung

Verantwortung bedeutet für uns auch, Menschen und Einrichtungen konkret zu unterstützen. Deshalb leisten wir Hilfe durch Sachspenden und projektbezogene Unterstützung.

Medizinische Versorgung

Dazu gehören beispielsweise Sachspenden für die medizinische Versorgung in Flüchtlingslagern in Griechenland.

Unterstützung von Familien

Außerdem unterstützen wir das Ronald McDonald Haus in Essen für schwer kranke Kinder und deren Familien.

Solche Maßnahmen sind für uns ein wichtiger Bestandteil gesellschaftlicher Verantwortung. Sie stehen neben den ökologischen Maßnahmen und ergänzen unser Verständnis von Nachhaltigkeit um eine soziale Dimension.

Warum wir vorsichtig kommunizieren

Aussagen über Nachhaltigkeit müssen verständlich, konkret und nachvollziehbar sein. Deshalb vermeiden wir pauschale Begriffe wie „umweltfreundlich“, „klimaneutral“ oder „nachhaltig“, wenn sie nicht eindeutig erklärt und belegt werden können.

Wo konkrete Zahlen, Programme oder Materialangaben genannt werden, beziehen sie sich ausschließlich auf die jeweils beschriebene Maßnahme.

Daraus leiten wir keine pauschale Aussage über das gesamte Unternehmen oder über sämtliche Produkte ab.

Transparenzhinweis: Angaben zu Materialien, Emissionswerten oder Kompensationsprogrammen beruhen teilweise auf Informationen der jeweiligen Lieferanten und Dienstleister sowie auf deren Berechnungs- und Bilanzierungsmethoden.

Nachhaltigkeit als kontinuierliche Aufgabe

Wir prüfen Verpackungen, Materialien und Prozesse schrittweise und setzen Verbesserungen dort um, wo sie fachlich sinnvoll, technisch möglich und nachvollziehbar belegbar sind.

Nachhaltigkeit verstehen wir nicht als abgeschlossenen Zustand, sondern als fortlaufende Aufgabe, die regelmäßig überprüft und weiterentwickelt werden muss.