Airis

AIRIS steht für KI-gestütztes Personal Training und gamifizierte Trainingsanwendungen in Praxis, Rehabilitation und MTT. Das System unterstützt interaktive Bewegungsschulung, digitale Trainingsmotivation und eine moderne Einbindung von Patientinnen und Patienten. Es eignet sich besonders für Einrichtungen, die aktive Therapie, funktionelles Training und digitale Trainingsflächen professionell weiterentwickeln möchten.

AIRIS für digital unterstütztes Personal Training und interaktive Therapieflächen

AIRIS ist ein digital unterstütztes Trainingssystem für interaktive Bewegungs- und Übungsprogramme in Physiotherapie, Rehabilitation, medizinischer Trainingstherapie und professionellen Trainingsbereichen.

Je nach Systemkonfiguration können Bewegungsaufgaben visuell dargestellt, digital begleitet und mit spielerischen beziehungsweise gameifizierten Elementen verbunden werden. Dadurch lassen sich therapeutisch ausgewählte Übungen in ein interaktives Trainingssetting integrieren.

AIRIS kann bestehende KGG- und MTT-Flächen ergänzen, wenn ausreichend Bewegungsraum, geeignete technische Voraussetzungen und ein klar definierter therapeutischer beziehungsweise trainingsbezogener Einsatzprozess vorhanden sind.

Das System ersetzt weder die fachliche Befundung noch die therapeutische Auswahl, Anleitung und Kontrolle. Verbindlich für Funktionsumfang, technische Voraussetzungen, Datennutzung, Wartung und bestimmungsgemäße Anwendung sind die Angaben der jeweiligen Produktseite und des Herstellers.

Inhalt

  • So treffen Sie die richtige Wahl
  • AIRIS therapeutisch einordnen
  • Digital unterstütztes Personal Training
  • Gameifikation im therapeutischen Training
  • Visuelle Rückmeldung und Trainingsverständnis
  • AIRIS in Physiotherapie und Rehabilitation
  • AIRIS in KGG und MTT
  • Prävention und gesundheitsorientiertes Training
  • Koordination und funktionelle Bewegungsaufgaben
  • Zielgruppen und individuelle Voraussetzungen
  • Übungsauswahl und therapeutische Freigabe
  • Schwierigkeitsgrad und Progression
  • Motivation und Trainingsbeteiligung
  • AIRIS 2 x 2 m KI Personal Training
  • Integration in bestehende Trainingsflächen
  • Raumgröße und freie Bewegungsfläche
  • Licht, Sichtverhältnisse und Projektion
  • Untergrund und Bewegungszonen
  • Einweisung und betreute Erstanwendung
  • Aufsicht und therapeutische Begleitung
  • Abbruchkriterien und Überforderung
  • Software und Systemvoraussetzungen
  • Datenschutz und Benutzerverwaltung
  • Dokumentation und Auswertung
  • Reinigung und hygienische Organisation
  • Technische Kontrolle und Wartung
  • Störungen und Außerbetriebnahme
  • Produktvergleich
  • FAQ

So treffen Sie die richtige Wahl

Die Auswahl sollte mit dem therapeutischen Konzept, der vorgesehenen Zielgruppe und den räumlichen Voraussetzungen beginnen.

AIRIS kann als eigenständige digitale Trainingsstation oder als Ergänzung eines vorhandenen KGG- beziehungsweise MTT-Bereichs eingeplant werden.

Entscheidend ist, welche Bewegungsaufgaben durchgeführt werden sollen und ob visuelle Rückmeldung, interaktive Zielvorgaben oder gameifizierte Übungsabläufe einen fachlich begründeten Mehrwert bieten.

Zusätzlich müssen Raumgröße, freie Bewegungsfläche, Lichtverhältnisse, technische Anschlüsse, Software, Betreuung und Datenschutz berücksichtigt werden.

Die wirtschaftliche Nutzung hängt davon ab, wie regelmäßig das System in definierte Therapie-, Trainings- oder Selbstzahlerprozesse eingebunden werden kann.

Wichtige Auswahlkriterien: Therapieziel, Zielgruppe, Bewegungsaufgaben, Raumgröße, Projektions- beziehungsweise Sichtfläche, Licht, Untergrund, technische Voraussetzungen, Software, Datenschutz, Betreuung, Wartung und Herstellerangaben.

AIRIS therapeutisch einordnen

AIRIS ist ein digitales Trainings- und Interaktionssystem, kein eigenständig behandelndes Therapieverfahren.

Die therapeutische Wirkung hängt nicht allein von Software, Projektion oder spielerischer Darstellung ab, sondern von Übungsauswahl, Dosierung, Anleitung und individueller Eignung.

Vor jeder Nutzung sollte festgelegt werden, welche motorische, koordinative oder funktionelle Aufgabe bearbeitet werden soll.

Digitale Rückmeldungen müssen im Zusammenhang mit Bewegungsqualität, Beschwerden und Therapieziel bewertet werden.

Die Bezeichnungen KI-gestützt, interaktiv oder gameifiziert erlauben keine automatische Aussage über Therapieerfolg oder individuelle Trainingseignung.

Digital unterstütztes Personal Training

Digital unterstütztes Personal Training kann Übungen visualisieren, strukturieren und mit festgelegten Aufgaben beziehungsweise Rückmeldungen verbinden.

Abhängig vom System können Bewegungen erkannt, Aufgaben angepasst oder Ergebnisse dargestellt werden.

Die technische Auswertung darf nicht ungeprüft als vollständige Bewegungsanalyse oder therapeutische Bewertung verstanden werden.

Fachkräfte müssen weiterhin beurteilen, ob die Bewegung kontrolliert, schmerzfrei und entsprechend der Belastungsfreigabe ausgeführt wird.

Digital unterstützt bedeutet nicht, dass das Training ohne fachliche Betreuung für jede Person selbstständig durchgeführt werden kann.

Gameifikation im therapeutischen Training

Gameifikation verbindet therapeutisch ausgewählte Bewegungsaufgaben mit spielerischen, visuellen oder punktbezogenen Elementen.

Dies kann die Aufmerksamkeit auf eine Aufgabe lenken und die Übungssituation abwechslungsreicher gestalten.

Punkte, Zeitvorgaben oder Zielmarkierungen dürfen jedoch nicht dazu führen, dass Bewegungen hastig, unkontrolliert oder über die individuelle Belastbarkeit hinaus ausgeführt werden.

Der spielerische Charakter sollte dem therapeutischen Ziel untergeordnet bleiben.

Gameifikation garantiert weder höhere Motivation noch bessere Trainingsergebnisse.

Visuelle Rückmeldung und Trainingsverständnis

Visuelle Rückmeldungen können Bewegungsziele, Richtungen und Aufgaben für Patientinnen und Patienten anschaulich darstellen.

Farben, Symbole und Animationen müssen verständlich erklärt werden und zur Seh- sowie Wahrnehmungsfähigkeit der jeweiligen Person passen.

Eine erfolgreiche digitale Rückmeldung bestätigt nicht automatisch eine anatomisch oder therapeutisch optimale Bewegungsausführung.

Die behandelte Person sollte nicht ausschließlich auf Bildschirm oder Projektionsfläche achten, wenn dadurch Haltung, Umgebung oder Beschwerden nicht mehr wahrgenommen werden.

Visuelles Feedback ergänzt die therapeutische Beobachtung, ersetzt sie jedoch nicht.

AIRIS in Physiotherapie und Rehabilitation

In Physiotherapie und Rehabilitation kann AIRIS aktive Übungsprogramme digital ergänzen.

Mögliche Aufgaben betreffen Bewegungssteuerung, Koordination, Gewichtsverlagerung, Reichbewegungen oder funktionelle Bewegungsabläufe.

Die Übung muss zur Diagnose, Rehabilitationsphase, Beweglichkeit, Kraft und Belastbarkeit passen.

Bei neurologischen, orthopädischen oder geriatrischen Einschränkungen kann eine engmaschige Sicherung und Betreuung erforderlich sein.

AIRIS garantiert keine Verbesserung von Beweglichkeit, Koordination, Stabilität oder funktioneller Selbstständigkeit.

AIRIS in KGG und MTT

In KGG- und MTT-Bereichen kann AIRIS als ergänzende Station neben klassischen Trainingsgeräten eingesetzt werden.

Während Geräte Kraft und belastungsbezogene Trainingsparameter abbilden, kann AIRIS interaktive Bewegungs- und Koordinationsaufgaben ergänzen.

Die digitale Station sollte in einen nachvollziehbaren Trainingsplan eingebunden werden.

Belastung, Übungsdauer, Wiederholungen und Bewegungsqualität müssen unabhängig von der digitalen Darstellung kontrolliert werden.

AIRIS ersetzt kein systematisches Kraft-, Ausdauer- oder gerätegestütztes Training.

Prävention und gesundheitsorientiertes Training

AIRIS kann in betreute Präventions- und Gesundheitstrainingsprogramme eingebunden werden.

Übungen sollten verständlich, anpassbar und für unterschiedliche Trainingsniveaus geeignet sein.

Digitale Aufgaben können ein bestehendes Kurs- oder Einzeltraining ergänzen, wenn Betreuung und Raumorganisation geregelt sind.

Selbstzahlerangebote sollten einen nachvollziehbaren fachlichen Inhalt und keine lediglich technische Erlebnisleistung vermitteln.

Der Einsatz von AIRIS garantiert keinen präventiven Nutzen und keine langfristige Trainingsbindung.

Koordination und funktionelle Bewegungsaufgaben

Interaktive Aufgaben können motorische Reaktionen mit visuellen Signalen, Richtungswechseln oder Zielbewegungen verbinden.

Die Schwierigkeit kann über Geschwindigkeit, Reichweite, Zahl der Reize oder zusätzliche Bewegungsaufgaben verändert werden.

Grundbewegung und Gleichgewicht müssen ausreichend kontrolliert werden, bevor die Reizmenge erhöht wird.

Bei eingeschränkter Reaktion, Wahrnehmung oder Standkontrolle ist eine vereinfachte beziehungsweise sitzende Variante zu prüfen.

Mehr Geschwindigkeit und mehr visuelle Reize bedeuten nicht automatisch ein geeigneteres Training.

Zielgruppen und individuelle Voraussetzungen

Vor dem Einsatz sollten Mobilität, Gleichgewicht, Sehfähigkeit, Aufmerksamkeit, Reaktionsvermögen und Verständnis der Aufgaben beurteilt werden.

Auch Schmerz, Kreislaufstabilität und Belastungsfreigabe können die Eignung beeinflussen.

Bei ausgeprägten kognitiven oder visuellen Einschränkungen können digitale Aufgaben missverstanden oder nicht zuverlässig wahrgenommen werden.

Für Personen mit erhöhtem Sturzrisiko muss eine direkte Sicherung oder eine alternative Ausgangsposition vorgesehen werden.

Die allgemeine Zielgruppenbezeichnung Physiotherapie, Rehabilitation oder Prävention ersetzt keine individuelle Eignungsprüfung.

Übungsauswahl und therapeutische Freigabe

Die Übung muss zu Diagnose, Therapieziel und aktueller Belastbarkeit passen.

Bewegungsumfang, Geschwindigkeit und notwendige Richtungswechsel sollten vor Beginn beurteilt werden.

Nach Operationen oder Verletzungen dürfen keine nicht freigegebenen Belastungen durch spielerische Aufgaben ausgelöst werden.

Die therapeutische Fachkraft entscheidet, welche digitale Aufgabe verwendet, angepasst oder ausgelassen wird.

Ein in der Software verfügbares Programm ist nicht automatisch medizinisch oder therapeutisch freigegeben.

Schwierigkeitsgrad und Progression

Der Schwierigkeitsgrad kann über Dauer, Geschwindigkeit, Bewegungsumfang, Reizmenge und Aufgabenkomplexität angepasst werden.

Möglichst nur ein Belastungsmerkmal sollte gleichzeitig deutlich erhöht werden.

Eine Progression ist nur sinnvoll, wenn Grundbewegung, Gleichgewicht und Aufgabenverständnis erhalten bleiben.

Zunehmende Fehler, Ausweichbewegungen oder Kontrollverlust sprechen gegen eine weitere Steigerung.

Ein höherer Schwierigkeitsgrad oder Punktestand ist kein allgemeiner Nachweis eines besseren Therapieergebnisses.

Motivation und Trainingsbeteiligung

Interaktive Aufgaben können für einige Personen einen zusätzlichen Trainingsanreiz schaffen.

Andere Personen können durch visuelle Reize, Wettbewerb oder Zeitdruck eher überfordert werden.

Die Art der Rückmeldung sollte deshalb an Persönlichkeit, Trainingsziel und individuelle Präferenzen angepasst werden.

Motivation sollte nicht allein über Punktzahlen oder Ranglisten gesteuert werden.

AIRIS garantiert keine Verbesserung von Compliance, Mitarbeit oder langfristiger Trainingshäufigkeit.

AIRIS 2 x 2 m KI Personal Training

AIRIS 2 x 2 m KI Personal Training ist eine digitale Trainingslösung für interaktive Bewegungs- und Übungsprogramme auf einer definierten Trainingsfläche.

Der konkrete Funktionsumfang kann von Systemausstattung, Software, Sensorik und verfügbaren Trainingsinhalten abhängen.

Die Bezeichnung 2 x 2 m sollte nicht ohne Prüfung als vollständiger räumlicher Gesamtbedarf verstanden werden. Zusätzlich können Sicherheits-, Bedien- und Betreuungsflächen notwendig sein.

Vor der Planung sind Projektionsfläche, Decken- beziehungsweise Wandbedingungen, Stromversorgung, Datenverbindung und Sichtlinien zu klären.

Verbindlich sind die aktuellen technischen Planungs-, Installations- und Produktangaben des Herstellers.

Integration in bestehende Trainingsflächen

AIRIS sollte als feste Station in einen klar definierten Therapie- und Trainingsablauf eingebunden werden.

Geräte, Matten, Kabelzüge und andere Stationen dürfen die Bewegungsfläche nicht beeinträchtigen.

Laufwege zwischen AIRIS und weiteren Trainingsgeräten müssen frei und übersichtlich bleiben.

Die betreuende Fachkraft sollte die Trainingsperson und die digitale Darstellung gleichzeitig beobachten können.

Eine technisch mögliche Aufstellung ist nicht automatisch ergonomisch oder betrieblich sinnvoll.

Raumgröße und freie Bewegungsfläche

Die vorgesehene Trainingsfläche muss vollständig frei von Möbeln, Kabeln und nicht benötigten Trainingsmitteln sein.

Zusätzlicher Raum kann für Ein- und Ausstieg, Betreuung, Ausweichbewegungen und den Zugang zu Bedienelementen erforderlich sein.

Wände, Fenster, Heizkörper und weitere feste Elemente dürfen bei größeren Bewegungen keine Kollisionsgefahr darstellen.

Auch angrenzende Laufwege und weitere Trainingsstationen müssen berücksichtigt werden.

Die Produktbezeichnung 2 x 2 m ersetzt keine individuelle Raum- und Sicherheitsplanung.

Licht, Sichtverhältnisse und Projektion

Die digitale Darstellung muss bei den vorhandenen Lichtverhältnissen ausreichend erkennbar sein.

Direktes Sonnenlicht, Spiegelungen oder starke Gegenbeleuchtung können die Sichtbarkeit beeinträchtigen.

Eine starke Verdunkelung darf Laufwege, Stufen oder andere Hindernisse nicht schwer erkennbar machen.

Personen mit visueller Empfindlichkeit oder eingeschränkter Wahrnehmung können angepasste Kontraste beziehungsweise reduzierte Reize benötigen.

Gute Sichtbarkeit der Projektion bedeutet nicht automatisch, dass alle visuellen Aufgaben für jede Person geeignet sind.

Untergrund und Bewegungszonen

Der Untergrund muss eben, tragfähig und für die vorgesehenen Bewegungen geeignet sein.

Lose Matten, Teppichkanten und nicht fixierte Bodenmarkierungen können Stolperstellen verursachen.

Schuhwerk und mögliche Hilfsmittel müssen zur jeweiligen Übung und zum Untergrund passen.

Bei dynamischen Übungen sind mögliche Schritt-, Dreh- und Ausweichrichtungen vorab zu berücksichtigen.

Die Bewegungszone muss auch bei unerwarteten Ausweichbewegungen ausreichend frei bleiben.

Einweisung und betreute Erstanwendung

Vor der ersten Nutzung müssen Aufgabe, Bewegungsbereich, visuelle Signale und Abbruchmöglichkeiten erklärt werden.

Die Trainingsperson sollte wissen, dass Bewegungsqualität und Beschwerden wichtiger sind als Zeit, Punkte oder digitale Zielerfüllung.

Ein kurzer Probelauf mit niedriger Schwierigkeit ermöglicht die Kontrolle von Verständnis, Sichtbarkeit und Raumaufteilung.

Erst nach sicherer Durchführung sollten Geschwindigkeit oder Reizmenge erhöht werden.

Eine einmalige Demonstration ersetzt nicht immer eine betreute Erstanwendung.

Aufsicht und therapeutische Begleitung

Der notwendige Betreuungsumfang richtet sich nach Übung, Zielgruppe und Sturz- beziehungsweise Überforderungsrisiko.

Bei neuen Aufgaben, neurologischen Einschränkungen oder dynamischen Bewegungen kann eine direkte Begleitung erforderlich sein.

Fachkräfte sollten nicht ausschließlich die Softwareanzeige beobachten, sondern auch Haltung, Atmung, Gleichgewicht und Beschwerden.

Selbstständiges Training sollte nur erfolgen, wenn Bedienung, Übung und Abbruchkriterien sicher verstanden wurden.

Eine digitale Trainingsführung ersetzt keine angemessene Aufsicht.

Abbruchkriterien und Überforderung

Das Training sollte bei Schmerzen, Schwindel, Übelkeit, Atemnot oder deutlichen Kreislaufbeschwerden beendet werden.

Weitere Abbruchgründe sind Gleichgewichtsverlust, zunehmende Unsicherheit, visuelle Überforderung oder deutlich nachlassende Bewegungskontrolle.

Flackernde beziehungsweise intensive Reize können bei empfindlichen Personen Unwohlsein oder Beschwerden auslösen.

Nach einem Beinahe-Sturz oder einer Kollision muss der gesamte Übungs- und Raumaufbau überprüft werden.

Die Anwendung darf erst nach fachlicher Anpassung wieder aufgenommen werden.

Software und Systemvoraussetzungen

Vor Installation und Nutzung müssen Hardware, Betriebssystem, Netzwerk, Projektions- beziehungsweise Anzeigetechnik und weitere technische Anforderungen geprüft werden.

Softwareupdates können Bedienung, Trainingsinhalte oder Systemanforderungen verändern.

Der Zugriff auf Trainingsprogramme oder Auswertungen kann von Lizenz, Benutzerkonto oder Internetverbindung abhängen.

Vor dem Trainingsbetrieb sollte geprüft werden, ob das richtige Profil und Programm ausgewählt wurden.

Verbindlich sind die aktuellen technischen und softwareseitigen Voraussetzungen des Herstellers.

Datenschutz und Benutzerverwaltung

Digital unterstützte Trainingssysteme können personenbezogene und gegebenenfalls gesundheitsbezogene Daten verarbeiten.

Es muss geklärt sein, welche Daten erfasst, gespeichert, übertragen und ausgewertet werden.

Benutzerkonten sollten nur die für die jeweilige Aufgabe erforderlichen Rechte erhalten.

Bildschirme, Projektionen und Auswertungen dürfen nicht unbeabsichtigt personenbezogene Informationen für andere Personen sichtbar machen.

Die Nutzung einer digitalen Trainingsplattform entbindet die Einrichtung nicht von ihrer Verantwortung für Datenschutz und Zugriffsverwaltung.

Dokumentation und Auswertung

Trainingsdaten und digitale Ergebnisse sollten dem richtigen Profil und der richtigen Einheit zugeordnet sein.

Punktzahlen, Reaktionszeiten oder absolvierte Aufgaben müssen im Zusammenhang mit Schwierigkeitsgrad und Bewegungsqualität interpretiert werden.

Unterschiedliche Programme oder Softwareversionen können Vergleichswerte beeinflussen.

Therapeutisch relevante Beobachtungen sollten zusätzlich dokumentiert werden.

Digitale Auswertungen ersetzen keine fachliche Verlaufsbeurteilung.

Reinigung und hygienische Organisation

Bedienelemente, Bodenbereiche, Matten und weitere Kontaktflächen müssen entsprechend Material und Herstellerangaben gereinigt werden.

Flüssigkeit darf nicht in elektronische, optische oder sensorische Komponenten eindringen.

Gemeinsam genutzte Eingabegeräte sollten entsprechend dem betrieblichen Hygieneplan aufbereitet werden.

Nach feuchter Reinigung müssen Lauf- und Trainingsflächen vollständig trocknen.

Desinfizierbar oder pflegeleicht bedeutet nicht, dass jedes Reinigungs- beziehungsweise Desinfektionsmittel geeignet ist.

Technische Kontrolle und Wartung

Vor dem Betrieb sollten Stromversorgung, Kabel, Halterungen, Projektion, Sensorik, Netzwerk und Bedienelemente kontrolliert werden.

Sensor- und Projektionsbereiche müssen frei und korrekt ausgerichtet sein.

Auffällige Verzögerungen, fehlerhafte Bewegungserkennung oder wiederholte Systemabbrüche erfordern eine technische Prüfung.

Vorgesehene Wartungs-, Update- und Prüftermine sollten dokumentiert werden.

Ein erfolgreicher Programmstart bestätigt nicht automatisch die vollständige Funktionsfähigkeit des Systems.

Störungen und Außerbetriebnahme

Bei beschädigten Kabeln, lockeren Halterungen, fehlerhafter Projektion oder unzuverlässiger Sensorreaktion darf das System nicht ungeprüft weiterverwendet werden.

Auch Softwarefehler, falsche Profilzuordnung oder wiederholte Trainingsabbrüche müssen geklärt werden.

Provisorische Reparaturen mit Klebeband, fremden Kabeln oder nicht freigegebenen Bauteilen sind ungeeignet.

Der Trainingsbereich muss bis zur Klärung eindeutig gesperrt beziehungsweise gekennzeichnet werden.

Eine Wiederfreigabe darf erst nach fachgerechter Prüfung, Reparatur oder Softwarekorrektur erfolgen.

Produktvergleich: AIRIS für digitale Therapie- und Trainingskonzepte

Die Übersicht ordnet das im Ausgangstext genannte AIRIS-System nach Produkttyp, Einsatz und wichtigen Auswahlkriterien ein.

Produkt Produkttyp Typischer Einsatz Mögliche Funktionen Vor der Auswahl prüfen
AIRIS 2 x 2 m KI Personal Training Digital unterstütztes Personal- und Interaktionstraining Aktive Therapie, Rehabilitation, KGG, MTT, Koordination, Prävention und betreute funktionelle Übungsprogramme Abhängig von Systemausstattung und Software visuelle Trainingsaufgaben, interaktive Rückmeldung, Bewegungserkennung und gameifizierte Übungsabläufe Therapieziel, Zielgruppe, Raum- und Sicherheitsfläche, Licht, Untergrund, technische Installation, Software, Datenschutz, Betreuung, Wartung und Herstellerangaben

Hinweis: Begriffe wie KI-gestützt, personalisiert, motivierend, gameifiziert, interaktiv, bewegungsfördernd oder für moderne Therapieflächen geeignet erlauben keine abschließende Aussage über individuelle Eignung, Trainingswirkung oder Wirtschaftlichkeit. Verbindlich sind das therapeutische Konzept sowie die aktuellen Produkt-, Software-, Installations- und Herstellerangaben.

Häufig gestellte Fragen zu AIRIS

Was ist AIRIS?

Ein digital unterstütztes System für interaktive Bewegungs- und Trainingsaufgaben in professionell betreuten Therapie- und Trainingsbereichen.

Was bedeutet KI-gestütztes Personal Training?

Abhängig vom System können digitale Verfahren Bewegungsaufgaben begleiten, Rückmeldungen erzeugen oder Trainingsinhalte anpassen.

Ersetzt AIRIS therapeutische Betreuung?

Nein. Befundung, Übungsauswahl, Anleitung und Bewertung bleiben Aufgaben qualifizierter Fachkräfte.

Was bedeutet Gameifikation?

Die Ergänzung einer Trainingsaufgabe durch spielerische, visuelle, interaktive oder punktbezogene Elemente.

Verbessert Gameifikation automatisch die Motivation?

Nein. Die Wirkung hängt von Person, Aufgabe, Darstellung und therapeutischer Einbindung ab.

Für welche Einrichtungen eignet sich AIRIS?

Für Physiotherapiepraxen, Reha-Einrichtungen, Therapiezentren sowie KGG- und MTT-Bereiche mit geeigneten räumlichen und technischen Voraussetzungen.

Kann AIRIS in der Physiotherapie eingesetzt werden?

Ja, wenn die jeweilige Übung fachlich ausgewählt und an Befund, Ziel und Belastbarkeit angepasst wird.

Kann AIRIS in der Rehabilitation eingesetzt werden?

Es kann aktive Rehabilitationsübungen ergänzen, sofern Aufgabe und Betreuungsumfang zur jeweiligen Rehabilitationsphase passen.

Eignet sich AIRIS für KGG und MTT?

Ja. Es kann klassische Trainingsstationen um interaktive Koordinations- und Bewegungsaufgaben ergänzen.

Ersetzt AIRIS Krafttraining?

Nein. AIRIS ersetzt kein strukturiertes Kraft-, Ausdauer- oder gerätegestütztes Training.

Welche Trainingsziele können mit AIRIS bearbeitet werden?

Abhängig von Software und Übung beispielsweise koordinative, funktionelle, reaktive und bewegungsbezogene Aufgaben.

Verbessert AIRIS automatisch die Koordination?

Nein. Mögliche Veränderungen hängen von Aufgabe, Dosierung, Ausgangssituation und Trainingsverlauf ab.

Ist AIRIS für Präventionsangebote geeignet?

Es kann in betreute Präventions- und Gesundheitstrainingsprogramme eingebunden werden.

Ist AIRIS für Selbstzahlerangebote interessant?

Es kann entsprechende Angebote ergänzen, wenn ein fachlich nachvollziehbares Trainingskonzept und ein geeigneter Workflow vorhanden sind.

Was bedeutet AIRIS 2 x 2 m?

Die Bezeichnung verweist auf die vorgesehene System- beziehungsweise Trainingsfläche. Der gesamte räumliche Bedarf kann größer sein.

Reicht eine Fläche von genau 2 x 2 m aus?

Nicht zwingend. Zusätzlich können Sicherheits-, Bedien-, Zugangs- und Betreuungsflächen erforderlich sein.

Welche räumlichen Voraussetzungen sind wichtig?

Ausreichend freie Bewegungsfläche, geeigneter Untergrund, gute Sichtverhältnisse, Stromversorgung und eine technisch passende Installationsumgebung.

Welche Rolle spielen die Lichtverhältnisse?

Starke Spiegelungen oder Gegenlicht können die digitale Darstellung und damit das Aufgabenverständnis beeinträchtigen.

Kann AIRIS auf jedem Untergrund verwendet werden?

Der Untergrund muss eben, tragfähig und entsprechend den technischen beziehungsweise sicherheitsbezogenen Vorgaben geeignet sein.

Kann AIRIS selbstständig genutzt werden?

Nur wenn Person, Aufgabe und Systembedienung dafür geeignet sind und eine entsprechende Freigabe beziehungsweise Einweisung erfolgt ist.

Muss eine Erstanwendung betreut werden?

Eine betreute Erstanwendung ist sinnvoll, um Aufgabenverständnis, Sichtverhältnisse und Bewegungssicherheit zu prüfen.

Wie wird die Schwierigkeit gesteigert?

Je nach Software beispielsweise über Geschwindigkeit, Dauer, Bewegungsumfang, Reizmenge oder Aufgabenkomplexität.

Ist ein höherer Punktestand ein Therapieerfolg?

Nicht automatisch. Punktzahlen müssen gemeinsam mit Bewegungsqualität, Beschwerden und Schwierigkeitsgrad betrachtet werden.

Wann muss das Training beendet werden?

Bei Schmerzen, Schwindel, Atemnot, Gleichgewichtsverlust, visueller Überforderung oder deutlich nachlassender Bewegungskontrolle.

Was ist nach einem Beinahe-Sturz zu tun?

Die Übung ist zu unterbrechen und hinsichtlich Schwierigkeit, Sicherung und Raumaufteilung neu zu beurteilen.

Werden Trainingsdaten gespeichert?

Das hängt von Systemkonfiguration, Software und verwendeten Benutzerprofilen ab.

Was ist beim Datenschutz zu beachten?

Erfassung, Speicherung, Übertragung, Zugriff und Löschung personenbezogener Daten müssen organisatorisch geregelt sein.

Benötigt AIRIS eine Internetverbindung?

Das richtet sich nach Systemkonfiguration, Software und den aktuellen technischen Herstellerangaben.

Können Softwareupdates Funktionen verändern?

Ja. Bedienung, Trainingsinhalte und Systemanforderungen können sich durch Updates verändern.

Wie wird AIRIS gereinigt?

Entsprechend Material und Herstellerangaben. Flüssigkeit darf nicht in elektronische, optische oder sensorische Komponenten eindringen.

Kann jedes Desinfektionsmittel verwendet werden?

Nein. Reinigungs- und Desinfektionsmittel müssen mit den jeweiligen Oberflächen und technischen Komponenten verträglich sein.

Was sollte vor jeder Nutzung kontrolliert werden?

Bewegungsfläche, Untergrund, Kabel, Projektion, Sensorik, Software, Benutzerprofil und freie Laufwege.

Wann muss AIRIS außer Betrieb genommen werden?

Bei beschädigten Kabeln, lockeren Halterungen, fehlerhafter Sensorik, unzuverlässiger Projektion oder wiederholten Systemabbrüchen.

Dürfen technische Schäden provisorisch repariert werden?

Nein. Nicht freigegebene Reparaturen können Funktion, elektrische Sicherheit und Installation beeinträchtigen.

Was gehört zu einem professionellen AIRIS-Konzept?

Ein klares Trainingsziel, geeignete Zielgruppen, ausreichend Raum, fachliche Betreuung, verständliche Einweisung, kontrollierte Progression, geregelter Datenschutz, hygienische Abläufe und regelmäßige technische Kontrollen.