ATAMA Circle

ATAMA Circle Kraftgeräte verbinden geführtes Krafttraining mit kompakter Bauweise und effizienter Raumnutzung. Die Funktionsgeräte eignen sich für KGG, MTT und Rehabilitation, wenn mehrere Trainingsziele strukturiert und platzsparend abgedeckt werden sollen. Sie unterstützen professionelle Einrichtungen bei der funktionellen Gestaltung moderner Trainings- und Therapiebereiche.

ATAMA Circle Kraftgeräte für KGG, MTT und professionelle Trainingstherapie

ATAMA Circle Kraftgeräte sind für professionelle Trainingsbereiche in Physiotherapie, Rehabilitation, Krankengymnastik am Gerät und medizinischer Trainingstherapie vorgesehen. Abhängig vom jeweiligen Modell ermöglichen sie geführte Kraftübungen für Unterkörper, Rumpf oder Oberkörper.

Ein Teil der Geräte kombiniert zwei Trainingsfunktionen in einer Station. Dazu gehören beispielsweise Beinbeuger und Beinstrecker, Rumpfextension und Rumpfflexion sowie Brustpresse und Ruderbewegung. Solche Doppelfunktionsgeräte können gegenüber zwei separaten Stationen einen geringeren Flächenbedarf aufweisen. Der tatsächliche Platzbedarf hängt jedoch von Gerätemaßen, Verstellwegen, Bewegungsarmen und Betreuungsflächen ab.

Ergänzend steht mit der Funktionsstemme eine Station für mehrgelenkig ausgerichtetes Beintraining zur Verfügung. Die geeignete Zusammenstellung richtet sich nach Zielgruppe, therapeutischem Schwerpunkt, Trainingsorganisation, Raum und gewünschter Zahl gleichzeitig nutzbarer Stationen.

ATAMA Circle Kraftgeräte ersetzen weder die individuelle Befundung noch die medizinische beziehungsweise therapeutische Trainingsplanung. Verbindlich für Funktionen, Einstellungen, Belastung, Bewegungsumfang, Aufstellung, Reinigung und Wartung sind die Angaben der jeweiligen Produktseite und des Herstellers.

Inhalt

  • So treffen Sie die richtige Wahl
  • ATAMA Circle fachlich einordnen
  • ATAMA Circle nach Trainingsschwerpunkt auswählen
  • Doppelfunktionsgerät oder Einzelstation
  • Funktionsstemme
  • Beinbeuger und Beinstrecker
  • Abduktion und Adduktion
  • Rumpfextension und Rumpfflexion
  • Brustpresse und Ruderbewegung
  • Butterfly und Pressback
  • Pulldown und Schulterpresse
  • Unterkörpertraining
  • Rumpftraining
  • Oberkörpertraining
  • Einsatz in Krankengymnastik am Gerät
  • Einsatz in medizinischer Trainingstherapie
  • Einsatz in Rehabilitation und Aufbauprogrammen
  • Betreutes Gesundheits- und Selbstzahlertraining
  • Medizinische Freigabe und individuelle Eignungsprüfung
  • Geräteeinstellung und Ausgangsposition
  • Funktionswechsel bei Doppelfunktionsgeräten
  • Bewegungsachse und Gelenkposition
  • Bewegungsumfang und Startposition
  • Gewichtswahl und Belastungssteuerung
  • Einseitiges und beidseitiges Training
  • Einweisung und betreute Erstanwendung
  • Warnzeichen und Abbruchkriterien
  • Trainingsplanung und Dokumentation
  • Raumplanung und Stellflächen
  • Bewegungs-, Zugangs- und Betreuungsflächen
  • Trainingsfluss und parallele Nutzung
  • Erweiterung eines ATAMA-Circle-Bereichs
  • Reinigung und hygienische Aufbereitung
  • Sicht- und Funktionskontrolle
  • Wartung und technische Prüfung
  • Störungen und Außerbetriebnahme
  • Produktvergleich
  • FAQ

So treffen Sie die richtige Wahl

Die Auswahl sollte mit den regelmäßig benötigten Körperregionen, Bewegungsrichtungen und Trainingszielen beginnen.

Für einen Schwerpunkt im Unterkörper können die Funktionsstemme sowie Geräte für Beinbeuger und Beinstrecker beziehungsweise Abduktion und Adduktion relevant sein. Für den Rumpf steht die Kombination aus Rumpfextension und Rumpfflexion im Mittelpunkt.

Für den Oberkörper bieten Brustpresse und Ruderbewegung, Butterfly und Pressback sowie Pulldown und Schulterpresse unterschiedliche horizontale und vertikale Druck- beziehungsweise Zugbewegungen.

Bei Doppelfunktionsgeräten sollte geprüft werden, ob beide Funktionen im Praxisalltag regelmäßig benötigt werden. Ebenso relevant sind die Umrüstzeit, getrennte Einstellbereiche, mögliche Wartezeiten und die Frage, ob beide Bewegungen häufig gleichzeitig genutzt werden sollen.

Wichtige Auswahlkriterien: Trainingsschwerpunkt, Zielgruppe, Funktionskombination, Einstellbereiche, Bewegungsumfang, Belastungsabstufung, Raumgröße, Betreuungsbedarf, Auslastung, Reinigung, Wartung und Herstellerangaben.

ATAMA Circle fachlich einordnen

ATAMA Circle bezeichnet eine Produktreihe professioneller Kraftgeräte für therapeutisch betreute und medizinisch ausgerichtete Trainingsbereiche.

Die Geräte führen Bewegungen abhängig von ihrer Konstruktion über Hebel, Gelenke, Polster und Gewichtssysteme. Dadurch können Ausgangspositionen und Belastungen nachvollziehbar eingestellt werden.

Mehrere Modelle kombinieren zwei eigenständige Bewegungsfunktionen in einer Station. Andere Geräte wie die Funktionsstemme besitzen einen klar definierten Trainingsschwerpunkt.

Die Produktreihe kann als Grundlage oder Ergänzung eines KGG- beziehungsweise MTT-Bereichs eingesetzt werden, sofern die einzelnen Stationen zum fachlichen Konzept passen.

Die Zugehörigkeit zu einer gemeinsamen Produktreihe bedeutet nicht, dass alle Geräte dieselben Einstellmöglichkeiten, Belastungsbereiche oder Anwendungsgrenzen besitzen.

ATAMA Circle nach Trainingsschwerpunkt auswählen

Ein professioneller Gerätebereich sollte die tatsächlichen Trainingsschwerpunkte der Einrichtung abbilden.

Bei orthopädisch und postoperativ ausgerichteten Angeboten können Geräte für Knie, Hüfte, Rumpf oder Schulter unterschiedlich stark benötigt werden.

Für allgemeine KGG- und MTT-Konzepte kann eine Kombination aus Unterkörper-, Rumpf- und Oberkörperstationen sinnvoll sein. Die konkrete Zusammenstellung richtet sich nach Zielgruppe, Leistungsangebot und vorhandenen Geräten.

Nicht jede Körperregion muss ausschließlich durch ein ATAMA-Circle-Gerät abgedeckt werden. Zugapparate, Trainingsbänke, Cardiogeräte und freie Übungen können das Konzept ergänzen.

Eine größere Zahl an Stationen garantiert kein vollständigeres oder therapeutisch geeigneteres Trainingsangebot.

Doppelfunktionsgerät oder Einzelstation

Doppelfunktionsgeräte können zwei Trainingsbewegungen innerhalb eines gemeinsamen Geräterahmens ermöglichen.

Sie können insbesondere bei begrenzter Fläche relevant sein, wenn beide Funktionen regelmäßig genutzt werden und nicht häufig gleichzeitig benötigt werden.

Separate Einzelstationen können organisatorische Vorteile bieten, wenn beide Übungen häufig parallel stattfinden oder sehr unterschiedliche Nutzergruppen und Einstellungen betreffen.

Bei einer kombinierten Station müssen beide Funktionen in Bezug auf Körpergrößenbereich, Bewegungsumfang, Bedienung und Belastungsabstufung geprüft werden.

Zwei Funktionen in einem Gerät bedeuten weder doppelte gleichzeitige Kapazität noch automatisch eine wirtschaftlichere Nutzung.

Funktionsstemme

Die Funktionsstemme ist für mehrgelenkig ausgerichtetes Beintraining vorgesehen.

Abhängig von Geräteausführung und Einstellung werden Bewegungen von Hüfte, Knie und Sprunggelenk in den Trainingsablauf einbezogen.

Sitz- beziehungsweise Rückenposition, Fußstellung, Startwinkel und Bewegungsumfang müssen zur Person und zum Trainingsziel passen.

Nach Operationen oder bei Belastungseinschränkungen dürfen Widerstand und Bewegungsweg nur entsprechend der medizinischen beziehungsweise therapeutischen Freigabe gewählt werden.

Training an der Funktionsstemme garantiert keine Verbesserung von Beinachse, Gelenkstabilität, Gangfunktion oder funktioneller Belastbarkeit.

Beinbeuger und Beinstrecker

Die Kombination aus Beinbeuger und Beinstrecker ermöglicht Kniebeugung und Kniestreckung an einer Station.

Sitzposition, Knieachse, Beinpolster, Startstellung und Bewegungsumfang müssen für beide Funktionen getrennt eingestellt werden.

Auch das Trainingsgewicht ist für Kniebeugung und Kniestreckung separat festzulegen.

Nach Knieoperationen oder bei schmerzhaften Einschränkungen können reduzierte Bewegungsbereiche und niedrigere Belastungen erforderlich sein.

Das Training von Kniebeugern und Kniestreckern garantiert keine Wiederherstellung von Kniefunktion, Gangbild oder sportlicher Belastbarkeit.

Abduktion und Adduktion

Das Gerät für Abduktion und Adduktion ermöglicht Bewegungen der Beine nach außen beziehungsweise innen.

Sitzposition, Beckenhaltung, Polsterkontakt und Bewegungsumfang beeinflussen die Ausführung.

Je nach Funktionswechsel müssen Beinpolster oder Bewegungsmechanismus neu positioniert und vollständig gesichert werden.

Bei Hüftoperationen oder eingeschränkter Hüftbeweglichkeit müssen zulässige Bewegungsrichtungen und Grenzen berücksichtigt werden.

Abduktions- und Adduktionstraining garantiert keine Verbesserung von Hüftstabilität, Beckenführung, Beinachse oder Gangbild.

Rumpfextension und Rumpfflexion

Die Kombination aus Rumpfextension und Rumpfflexion ermöglicht nach vorn beziehungsweise nach hinten gerichtete Rumpfbewegungen.

Beckenposition, Polsterkontakt, Startwinkel und Bewegungsumfang müssen für beide Funktionen angepasst werden.

Ein Wechsel der Bewegungsrichtung kann eine Umstellung von Polstern, Bewegungsarm oder Ausgangsposition erfordern.

Bei Wirbelsäulenbeschwerden oder nach Operationen muss geklärt sein, welche Bewegungsrichtung und Belastung freigegeben sind.

Rumpfbeuge- und Rumpfstrecktraining garantiert keine Haltungsverbesserung, Stabilisierung der Wirbelsäule oder Verringerung von Rückenbeschwerden.

Brustpresse und Ruderbewegung

Brustpresse und Ruderbewegung verbinden eine drückende und eine ziehende Oberkörperfunktion.

Sitzhöhe, Griffposition, Startstellung und Bewegungsarm müssen für beide Übungen separat angepasst werden.

Schulterbeweglichkeit, Rumpfposition und Griffmöglichkeit beeinflussen die Bewegungsausführung.

Die Trainingsgewichte für Druck- und Zugbewegung sollten getrennt festgelegt und dokumentiert werden.

Die Kombination garantiert kein ausgewogenes Verhältnis zwischen Brust-, Schulter-, Arm- und Rückenmuskulatur.

Butterfly und Pressback

Butterfly und Pressback verbinden zwei geführte Oberkörperbewegungen mit unterschiedlichen Bewegungsrichtungen.

Abhängig vom Modell müssen Sitz, Griffe, Armauflagen oder Bewegungsmechanismus für den Funktionswechsel angepasst werden.

Schulterposition, Armführung und Bewegungsumfang müssen insbesondere bei eingeschränkter Beweglichkeit kontrolliert werden.

Ein großer Bewegungsumfang ist nicht unabhängig von Befund und Trainingsziel für jede Person geeignet.

Die Übungen garantieren keine Verbesserung von Haltung, Schultergürtelkontrolle oder Beschwerden.

Pulldown und Schulterpresse

Pulldown und Schulterpresse kombinieren eine vertikale Zug- und eine vertikale Druckbewegung.

Sitzhöhe, Griffbreite, Startposition und Bewegungsumfang müssen für beide Funktionen separat eingestellt werden.

Die Übungen stellen unterschiedliche Anforderungen an Schulterbeweglichkeit, Schulterblattbewegung, Griff und Rumpfposition.

Bei eingeschränkter Überkopfbewegung oder nach Schulteroperationen muss jede Funktion separat freigegeben werden.

Vertikale Zug- und Druckbewegungen sind nicht automatisch für jede Schulter-, Nacken- oder Rückensituation geeignet.

Unterkörpertraining

Für den Unterkörper stehen die Funktionsstemme sowie die Kombinationen Beinbeuger und Beinstrecker beziehungsweise Abduktion und Adduktion zur Verfügung.

Diese Stationen bilden unterschiedliche Bewegungsaufgaben ab und können nicht ohne Weiteres gegeneinander ersetzt werden.

Mehrgelenkige Beinbewegungen an der Funktionsstemme stellen andere Anforderungen als isolierter ausgerichtete Knie- oder Hüftbewegungen.

Für ein umfassenderes Unterkörperkonzept können mehrere Stationen sowie freie Übungen oder Cardiogeräte kombiniert werden.

Gerätegestütztes Unterkörpertraining garantiert keine Verbesserung von Gang, Gleichgewicht, Treppensteigen oder Alltagsfunktion.

Rumpftraining

Das Gerät für Rumpfextension und Rumpfflexion ermöglicht ein geführtes Training in zwei gegensätzlichen Bewegungsrichtungen.

Rumpftraining kann abhängig vom Gesamtkonzept durch laterale, rotatorische, statische oder freie Übungen ergänzt werden.

Polsterposition, Beckenkontakt und Bewegungsumfang beeinflussen, wie die Übung ausgeführt wird.

Ein geführtes Rumpfgerät bildet nicht sämtliche Anforderungen an Haltung, Gleichgewicht oder alltagsbezogene Rumpfkontrolle ab.

Rumpfkraft am Gerät ist kein alleiniger Nachweis für eine belastbare oder beschwerdefreie Wirbelsäule.

Oberkörpertraining

Für den Oberkörper stehen horizontale und vertikale Druck- beziehungsweise Zugbewegungen zur Verfügung.

Brustpresse und Ruderbewegung setzen einen horizontalen Schwerpunkt. Pulldown und Schulterpresse verbinden vertikale Zug- und Druckbewegungen.

Butterfly und Pressback ergänzen das Spektrum um weitere geführte Bewegungen für Brust, Schultergürtel und oberen Rücken.

Nicht jede Oberkörperbewegung ist für jede Schulterbeweglichkeit oder postoperative Phase geeignet.

Mehrere Oberkörperstationen garantieren weder ein ausgewogenes Muskelverhältnis noch eine Verbesserung von Haltung oder Schulterfunktion.

Einsatz in Krankengymnastik am Gerät

In der Krankengymnastik am Gerät können ATAMA Circle Kraftgeräte Bestandteil individuell geplanter Übungsprogramme sein.

Ausgangsposition, Sitz- und Polstereinstellungen, Bewegungsumfang, Gewicht, Wiederholungen und Pausen müssen für die jeweilige Person festgelegt werden.

Bei Doppelfunktionsgeräten benötigt jede Bewegungsrichtung eine eigene Einstellung und Belastungsplanung.

Einstellungen vorheriger Nutzerinnen und Nutzer dürfen nicht ungeprüft übernommen werden.

Geführte Gerätebewegungen ersetzen keine therapeutische Befundung, Anleitung oder Kontrolle der individuellen Ausführung.

Einsatz in medizinischer Trainingstherapie

In der medizinischen Trainingstherapie können die Geräte in systematisch aufgebaute Kraft- und Belastungsprogramme integriert werden.

Eine Trainingsplanung kann Unterkörper-, Rumpf- und Oberkörperstationen sowie Cardiogeräte, Zugapparate oder freie Übungen kombinieren.

Progression kann über Trainingsgewicht, Wiederholungszahl, Sätze, Bewegungstempo, Bewegungsumfang oder Pausen erfolgen.

Mehrere Belastungsparameter sollten nicht gleichzeitig deutlich erhöht werden.

Geführtes Krafttraining garantiert keine Verbesserung von Kraftausdauer, Stabilität oder funktioneller Leistungsfähigkeit.

Einsatz in Rehabilitation und Aufbauprogrammen

Nach Verletzungen, Operationen oder längeren Belastungspausen dürfen die Geräte nur entsprechend der aktuellen Freigabe eingesetzt werden.

Frühere Trainingsgewichte und Bewegungsumfänge dürfen nicht ungeprüft übernommen werden.

Eine geringe Anfangsbelastung und ein begrenzter Bewegungsumfang können je nach Situation für den Einstieg relevant sein.

Die jeweils zweite Funktion eines Doppelfunktionsgeräts kann in einer Rehabilitationsphase ungeeignet sein, obwohl die erste Funktion bereits eingesetzt werden darf.

Gerätegestützter Belastungsaufbau garantiert keine schnellere oder vollständige Rehabilitation.

Betreutes Gesundheits- und Selbstzahlertraining

ATAMA Circle Geräte können abhängig vom Angebot der Einrichtung auch für betreute Gesundheits- und Selbstzahlerprogramme eingesetzt werden.

Dafür sind klar strukturierte Einweisungen, dokumentierte Einstellungen und verständliche Trainingspläne erforderlich.

Selbstständiges Training setzt voraus, dass Funktionswechsel, Gewichtswahl, Bewegungsumfang und Abbruchkriterien verstanden wurden.

Bei neuen Beschwerden oder längeren Trainingspausen sollte die Eignung erneut geprüft werden.

Eine professionelle Geräteausstattung garantiert weder eine hohe Auslastung noch einen bestimmten gesundheitlichen oder wirtschaftlichen Erfolg.

Medizinische Freigabe und individuelle Eignungsprüfung

Vor Trainingsbeginn müssen relevante Erkrankungen, Operationen, Schmerzen, Schwellungen, Bewegungseinschränkungen und neurologische Symptome berücksichtigt werden.

Bei Doppelfunktionsgeräten ist die Eignung für beide Bewegungsrichtungen separat zu prüfen.

Körpergröße, Gelenkbeweglichkeit, Transferfähigkeit und Belastbarkeit beeinflussen die Nutzbarkeit einzelner Stationen.

Bei veränderten Beschwerden oder neuen ärztlichen Vorgaben muss der Trainingsplan angepasst werden.

Eine technisch mögliche Einstellung oder Gewichtsstufe ist nicht automatisch medizinisch geeignet.

Geräteeinstellung und Ausgangsposition

Sitz, Rückenlehne, Polster, Griffe, Fußauflagen und Bewegungsarme müssen entsprechend Gerät, Körpergröße und Übung eingestellt werden.

Die Ausgangsposition sollte die vorgesehene Bewegung ermöglichen, ohne deutliches Verrutschen, unnötigen Druck oder eine instabile Körperposition.

Nach größeren Verstellungen sollte ein Probedurchgang ohne beziehungsweise mit geringer Belastung erfolgen.

Dokumentierte Einstellungen müssen vor der aktuellen Nutzung kontrolliert werden, da das Gerät zwischenzeitlich verändert worden sein kann.

Allgemeine Einstellregeln ersetzen keine individuelle Kontrolle von Gelenkposition, Bewegungsumfang und Beschwerden.

Funktionswechsel bei Doppelfunktionsgeräten

Der Wechsel zwischen den Funktionen muss entsprechend der Herstelleranleitung erfolgen.

Bewegungsarme, Polster, Griffe, Startpositionen und Sicherungselemente müssen vollständig in die vorgesehene Stellung gebracht werden.

Der Funktionswechsel darf nicht während einer laufenden Bewegung oder unter ungeeigneter Belastung erfolgen.

Nach der Umstellung sollte die neue Funktion zunächst mit geringer Belastung geprüft werden.

Ein optisch passend eingestelltes Gerät ist nicht automatisch vollständig eingerastet oder funktionsbereit.

Bewegungsachse und Gelenkposition

Bei gelenkbezogenen Übungen sollte die Position der körperlichen Gelenkachse zur vorgesehenen Gerätebewegung kontrolliert werden.

Sitzhöhe, Polsterposition und Startwinkel beeinflussen diese Zuordnung.

Während der Bewegung sollte die Person nicht deutlich aus der Ausgangsposition rutschen oder den vorgesehenen Polsterkontakt verlieren.

Bei einem Funktionswechsel kann eine erneute Achs- und Positionskontrolle erforderlich sein.

Eine geführte Gerätebewegung entspricht nicht in jedem Fall vollständig der individuellen Gelenkbewegung.

Bewegungsumfang und Startposition

Bewegungsumfang und Startposition müssen für jede Funktion individuell festgelegt werden.

Nach Operationen oder bei schmerzhaften Bewegungseinschränkungen können reduzierte Bewegungsbereiche erforderlich sein.

Verstellbare Startpositionen und Anschläge dürfen nur entsprechend der Herstelleranleitung verändert werden.

Die Bewegung sollte nicht unkontrolliert gegen einen mechanischen Endpunkt geführt werden.

Ein größerer Bewegungsumfang ist nicht automatisch therapeutisch günstiger oder wirksamer.

Gewichtswahl und Belastungssteuerung

Das Anfangsgewicht sollte eine kontrollierte Bewegung ohne deutliches Pressen, Schwung oder nachlassende Ausgangsposition ermöglichen.

Gewicht, Wiederholungen, Sätze, Bewegungstempo, Bewegungsumfang und Pausen müssen gemeinsam geplant werden.

Bei Doppelfunktionsgeräten sind für beide Bewegungen in der Regel unterschiedliche Belastungswerte erforderlich.

Mehrere Belastungsparameter sollten nicht gleichzeitig deutlich erhöht werden.

Ein höheres Trainingsgewicht ist kein alleiniger Nachweis für Kraftzuwachs, Stabilität oder funktionellen Fortschritt.

Einseitiges und beidseitiges Training

Ob Übungen einseitig oder beidseitig durchgeführt werden können, hängt von der jeweiligen Gerätekonstruktion ab.

Bei gemeinsam bewegten Hebeln kann eine stärkere Körperseite einen größeren Anteil der Belastung übernehmen.

Einseitige Übungen können zusätzliche Anforderungen an Becken-, Rumpf- oder Schulterkontrolle stellen.

Seitenunterschiede sollten beobachtet und im Zusammenhang mit Beschwerden, Bewegungsqualität und Trainingsziel bewertet werden.

Eine beidseitige Gerätebewegung bedeutet nicht automatisch eine gleichmäßige Kraftverteilung.

Einweisung und betreute Erstanwendung

Vor der ersten Nutzung müssen Zugang, Einstellungen, Bewegungsablauf, Gewichtswahl und Übungsende erklärt werden.

Bei Doppelfunktionsgeräten müssen beide Funktionen und der korrekte Funktionswechsel gesondert gezeigt werden.

Die erste Anwendung sollte mit geringer Belastung und direkter Beobachtung erfolgen.

Selbstständiges Training sollte erst erfolgen, wenn Bedienung, Belastungsänderung und Abbruchkriterien verstanden wurden.

Eine Einweisung in eine Funktion gilt nicht automatisch für die zweite Funktion oder ein anderes Gerät der Produktreihe.

Warnzeichen und Abbruchkriterien

Das Training sollte bei zunehmenden oder ungewohnten Schmerzen, Schwindel, Atemnot, Übelkeit oder neurologischen Symptomen beendet werden.

Auch deutliches Verrutschen, Verlust des Polsterkontakts, unkontrollierte Ausweichbewegungen oder nachlassende Bewegungskontrolle erfordern einen Stopp.

Nicht vollständig eingerastete Verstellungen, blockierende Mechanik oder ungewöhnliche Geräusche dürfen nicht ignoriert werden.

Bei veränderter Widerstandsübertragung oder instabilen Bauteilen muss das Gerät technisch geprüft werden.

Die Nutzung darf erst nach fachlicher beziehungsweise technischer Klärung fortgesetzt werden.

Trainingsplanung und Dokumentation

Für nachvollziehbare Trainingsverläufe sollten Gerät, Funktion, Sitz- und Polsterposition, Startwinkel und Bewegungsumfang dokumentiert werden.

Zusätzlich können Trainingsgewicht, Wiederholungen, Sätze, Bewegungstempo und Pausen erfasst werden.

Auch Beschwerden, subjektive Anstrengung, notwendige Hilfestellungen und auffällige Ausweichbewegungen können relevant sein.

Bei Doppelfunktionsgeräten müssen die Werte beider Funktionen eindeutig voneinander unterschieden werden.

Trainingswerte sind nur im Zusammenhang mit Gerät, Funktion, Einstellung, Ausführung und individueller Reaktion aussagekräftig.

Raumplanung und Stellflächen

Für die Raumplanung sind die vollständigen Gerätemaße der jeweiligen Modelle erforderlich.

Neben der Grundfläche müssen Verstellwege, Bewegungsarme, Zugang und Betreuungspositionen berücksichtigt werden.

Doppelfunktionsgeräte können gegenüber zwei Einzelstationen Fläche reduzieren. Die tatsächliche Einsparung muss jedoch produktspezifisch berechnet werden.

Türen, Fenster, Säulen, Heizkörper, Bodenbeschaffenheit und Einbringungswege können die Aufstellung beeinflussen.

Die reine Grundfläche eines Geräts entspricht nicht dem vollständigen betrieblichen Platzbedarf.

Bewegungs-, Zugangs- und Betreuungsflächen

Nutzerinnen und Nutzer müssen die Geräte kontrolliert erreichen und verlassen können.

Bewegliche Hebel, Polster und Fußplatten dürfen nicht mit Wänden, Möbeln oder benachbarten Geräten kollidieren.

Therapeutinnen und Therapeuten benötigen ausreichend Platz, um Einstellungen zu verändern, Bewegungen zu beobachten und bei Bedarf zu unterstützen.

Gehhilfen und mobile Trainingskomponenten benötigen definierte Abstellflächen außerhalb der Bewegungswege.

Eine engere Aufstellung erhöht nicht automatisch die nutzbare Trainingskapazität.

Trainingsfluss und parallele Nutzung

Die Geräteanordnung sollte zu den vorgesehenen Trainingsabläufen passen.

Häufig aufeinanderfolgende Stationen können räumlich sinnvoll zugeordnet werden, sofern Laufwege und Bewegungsflächen frei bleiben.

Ein Doppelfunktionsgerät kann jeweils nur in einer eingestellten Funktion und üblicherweise von einer Person genutzt werden.

Wenn beide Funktionen häufig gleichzeitig benötigt werden, können Wartezeiten oder zusätzlicher Betreuungsaufwand entstehen.

Eine höhere funktionelle Dichte bedeutet nicht automatisch einen schnelleren oder effizienteren Trainingsablauf.

Erweiterung eines ATAMA-Circle-Bereichs

Bei der Erweiterung sollte zunächst geprüft werden, welche Körperregionen und Bewegungsrichtungen bereits abgedeckt sind.

Zusätzliche Stationen können bestehende Engpässe reduzieren oder neue Trainingsschwerpunkte ergänzen.

Doppelungen sind insbesondere dann zu prüfen, wenn bestimmte Funktionen häufig parallel genutzt werden.

Neue Geräte benötigen zusätzliche Einweisung, Reinigungsabläufe, Wartung und gegebenenfalls angepasste Trainingsunterlagen.

Eine Erweiterung ist nur sinnvoll, wenn sie einen konkreten fachlichen oder organisatorischen Bedarf abdeckt.

Reinigung und hygienische Aufbereitung

Sitze, Rückenlehnen, Polster, Griffe, Armauflagen, Fußplatten und weitere Kontaktflächen müssen entsprechend Material und Herstellerangaben gereinigt werden.

Bei Doppelfunktionsgeräten sind die Kontaktflächen beider Funktionen zu berücksichtigen.

Flüssigkeit darf nicht in Lager, Führungen, Gewichtssysteme, Verstellungen oder andere empfindliche Komponenten gelangen.

Nach feuchter Reinigung müssen Polster, Griffe, Fußflächen und Boden vollständig trocknen.

Abwaschbar oder desinfizierbar bedeutet nicht, dass jedes Reinigungs- beziehungsweise Desinfektionsmittel geeignet ist.

Sicht- und Funktionskontrolle

Vor jeder Nutzung sollten Polster, Griffe, Fußplatten, Bewegungsarme, Steckgewichte, Verstellungen und Sicherungen kontrolliert werden.

Bewegliche Bauteile müssen gleichmäßig und ohne Blockieren, ungewöhnliche Geräusche oder übermäßiges Spiel funktionieren.

Einstellmechanismen müssen vollständig einrasten und dürfen sich während des Trainings nicht unbeabsichtigt lösen.

Bei Doppelfunktionsgeräten sind beide Funktionen und der Umstellmechanismus zu kontrollieren.

Eine funktionierende erste Funktion bestätigt nicht automatisch die technische Funktionsfähigkeit der zweiten Funktion.

Wartung und technische Prüfung

Wartungs- und Prüffristen richten sich nach Herstellerangaben, Nutzungshäufigkeit und betrieblichen Vorgaben.

Führungen, Gelenke, Rollen, Befestigungen, Gewichtsaufnahmen, Polster und Verstellmechanismen müssen im vorgesehenen Umfang geprüft werden.

Bei Doppelfunktionsgeräten müssen beide Bewegungsrichtungen und der Funktionswechsel in die technische Prüfung einbezogen werden.

Wartungen, Reparaturen, Ersatzteile und technische Störungen sollten nachvollziehbar dokumentiert werden.

Ein äußerlich unbeschädigtes Gerät ist nicht automatisch technisch vollständig funktionsfähig.

Störungen und Außerbetriebnahme

Bei beschädigten Polstern, Griffen, Bewegungsarmen, Verstellungen, Sicherungen oder Gewichtssystemen darf das Gerät nicht ungeprüft weiterverwendet werden.

Blockierende Bewegungen, ungewöhnliche Geräusche, instabile Belastungsübertragung oder nicht einrastende Funktionswechsel erfordern eine technische Prüfung.

Eine Störung in nur einer Funktion kann die Außerbetriebnahme des gesamten Doppelfunktionsgeräts erforderlich machen.

Provisorische Reparaturen mit Klebeband, fremden Schrauben oder nicht freigegebenen Ersatzteilen sind ungeeignet.

Eine Wiederfreigabe darf erst nach fachgerechter Prüfung, Reparatur oder Austausch erfolgen.

Produktvergleich: ATAMA Circle Kraftgeräte

Die Übersicht ordnet die im Ausgangstext genannten Geräte nach Funktion, möglichem Einsatz und wichtigen Auswahlkriterien ein. Die konkrete Ausführung muss anhand der jeweiligen Produktseite geprüft werden.

Gerät Funktion Typischer Einsatz Besondere Anforderungen Vor der Auswahl prüfen
Funktionsstemme Mehrgelenkig ausgerichtetes Beintraining KGG, MTT, Rehabilitation und betreutes Unterkörpertraining Passende Rücken- beziehungsweise Sitzposition, Fußstellung, Startwinkel und kontrollierbarer Bewegungsumfang Körpergrößenbereich, Fußplatte, Einstellmöglichkeiten, Gewichtsstufung, Bewegungsfreigabe, Stellfläche und Herstellerangaben
Beinbeuger / Beinstrecker Kniebeugung und Kniestreckung Kniebezogene Kraft- und Aufbauprogramme in KGG, MTT und Rehabilitation Separate Einstellung von Knieachse, Beinpolstern, Startposition und Belastung Körpergrößenbereich, Funktionswechsel, Bewegungsgrenzen, Widerstandsabstufung, postoperative Vorgaben und Produktdaten
Rumpfextension / Rumpfflexion Rumpfstreckung und Rumpfbeugung Rumpftraining, KGG, MTT und orthopädische Aufbauprogramme Beckenposition, Polsterkontakt, Startwinkel und getrennte Belastungswerte Bewegungsfreigabe, Einstellbereiche, Beschwerden, Funktionswechsel, Stellfläche und Herstellerangaben
Brustpresse / Ruderbewegung Horizontales Drücken und Ziehen Oberkörpertraining in KGG, MTT und betreuten Kraftprogrammen Separate Griff-, Sitz- und Startposition sowie unterschiedliche Trainingsgewichte Schulterbeweglichkeit, Griffoptionen, Sitzbereich, Funktionswechsel, Widerstand, Bewegungsraum und Produktangaben
Abduktion / Adduktion Bewegung der Beine nach außen und innen Hüftbezogene Trainingsprogramme, KGG, MTT und Rehabilitation Kontrollierte Beckenposition, passende Beinpolster und individuell begrenzter Bewegungsumfang Hüftbeweglichkeit, postoperative Vorgaben, Zugang, Funktionswechsel, Nutzerbereich und Herstellerangaben
Butterfly / Pressback Zwei geführte Oberkörperbewegungen für Brust, Schultergürtel und oberen Rücken Oberkörpertraining, KGG, MTT und aktive Aufbauprogramme Anpassung von Sitz, Griffen beziehungsweise Armauflagen und Bewegungsumfang Schulterbeweglichkeit, Startpositionen, Polsterkontakt, Umstellung, Widerstand und Produktdaten
Pulldown / Schulterpresse Vertikales Ziehen und Drücken Rücken-, Schulter- und Armtraining in KGG und MTT Ausreichende Schulterbeweglichkeit, passende Griffbreite und getrennte Belastungssteuerung Überkopfbewegung, Sitzhöhe, Startpositionen, Funktionswechsel, Beschwerden und Herstellerangaben

Hinweis: Begriffe wie platzsparend, effizient, sicher, kontrolliert, stabilisierend, funktionell, präventiv oder für bestimmte Beschwerden beziehungsweise Rehabilitationsphasen geeignet erlauben keine abschließende Aussage über tatsächlichen Flächenbedarf, individuelle Eignung oder therapeutische Wirkung. Maßgeblich sind die konkrete Geräteausführung, medizinische Freigabe, fachliche Trainingsplanung sowie die aktuellen Produkt- und Herstellerangaben.

Häufig gestellte Fragen zu ATAMA Circle Kraftgeräten

Was sind ATAMA Circle Kraftgeräte?

Professionelle Kraftgeräte für KGG, MTT, Rehabilitation und betreute Trainingsbereiche. Mehrere Modelle kombinieren zwei Bewegungsfunktionen in einer Station.

Für welche Einrichtungen eignen sich ATAMA Circle Geräte?

Für Physiotherapiepraxen, Reha-Einrichtungen, Therapiezentren, Gesundheitszentren und professionelle KGG- beziehungsweise MTT-Bereiche.

Sind alle ATAMA Circle Geräte Doppelfunktionsgeräte?

Nein. Die Funktionsstemme ist als eigenständige Trainingsstation einzuordnen. Mehrere andere Modelle kombinieren zwei Bewegungsfunktionen.

Was ist ein Doppelfunktionsgerät?

Ein Gerät, das zwei eigenständige Trainingsbewegungen beziehungsweise Funktionen in einem gemeinsamen Geräterahmen kombiniert.

Sparen Doppelfunktionsgeräte immer Platz?

Sie können weniger Grundfläche als zwei Einzelgeräte benötigen. Der tatsächliche Platzbedarf hängt jedoch von Verstellwegen, Bewegungsarmen, Zugang und Betreuung ab.

Sind Doppelfunktionsgeräte automatisch wirtschaftlicher?

Nein. Anschaffung, Auslastung, Umrüstzeit, Wartung, Raum und tatsächlicher Bedarf müssen gemeinsam bewertet werden.

Welche Körperbereiche können trainiert werden?

Abhängig vom Gerät Unterkörper, Rumpf und Oberkörper mit unterschiedlichen Druck-, Zug-, Beuge- und Streckbewegungen.

Wofür eignet sich die Funktionsstemme?

Für mehrgelenkig ausgerichtetes Beintraining im Rahmen fachlich geplanter KGG-, MTT- und Rehabilitationsprogramme.

Verbessert die Funktionsstemme automatisch die Beinachse?

Nein. Einstellungen und Training können einen Bestandteil des Konzepts bilden, garantieren aber keine Veränderung von Beinachse oder Bewegungskontrolle.

Welche Funktionen kombiniert Beinbeuger und Beinstrecker?

Kniebeugung und Kniestreckung. Beide Funktionen benötigen eigene Einstellungen und Belastungswerte.

Wofür wird Abduktion und Adduktion genutzt?

Für nach außen beziehungsweise innen gerichtete Bewegungen der Beine im Rahmen hüftbezogener Trainingsprogramme.

Verbessert das Training automatisch die Hüftstabilität?

Nein. Der Trainingseffekt hängt von Befund, Einstellung, Belastung, Ausführung und weiteren Therapieinhalten ab.

Wofür eignet sich Rumpfextension und Rumpfflexion?

Für geführte Rumpfstreck- und Rumpfbeugebewegungen entsprechend der individuellen Trainingsplanung.

Ist Rumpftraining automatisch rückenschonend?

Nein. Bewegungsrichtung, Belastung, Bewegungsumfang und individuelle Beschwerden müssen berücksichtigt werden.

Welche Funktionen kombiniert Brustpresse und Ruderbewegung?

Eine horizontale Druck- und eine horizontale Zugbewegung für den Oberkörper.

Kann für beide Funktionen dasselbe Gewicht genutzt werden?

Nicht grundsätzlich. Gegensätzliche Bewegungen benötigen in der Regel separat festgelegte Belastungswerte.

Wofür eignet sich Pulldown und Schulterpresse?

Für vertikale Zug- und Druckbewegungen, sofern Schulterbeweglichkeit, Griffposition und Bewegungsfreigabe passen.

Sind Überkopfbewegungen für jede Person geeignet?

Nein. Schulterbeweglichkeit, Beschwerden und medizinische beziehungsweise postoperative Vorgaben müssen geprüft werden.

Eignen sich ATAMA Circle Geräte für KGG?

Sie können Bestandteil eines fachlich geplanten KGG-Konzepts sein, wenn Einstellungen und Belastungen individuell festgelegt werden.

Eignen sie sich für MTT?

Ja, als Bestandteil eines medizinisch beziehungsweise therapeutisch geplanten Kraft- und Belastungsprogramms.

Können die Geräte nach Operationen genutzt werden?

Nur wenn Ausgangsposition, Bewegungsrichtung, Bewegungsumfang und Belastung medizinisch beziehungsweise therapeutisch freigegeben sind.

Sind beide Funktionen eines Geräts nach einer Operation automatisch freigegeben?

Nein. Die Eignung muss für jede Bewegungsrichtung separat geprüft werden.

Wie wird die richtige Geräteeinstellung gewählt?

Anhand von Körpergröße, Gelenkposition, Polsterkontakt, Bewegungsumfang und der ausgewählten Funktion.

Muss die Gelenkachse kontrolliert werden?

Bei gelenkbezogenen Übungen sollte die Position zur vorgesehenen Gerätebewegung geprüft werden.

Wie wird das Trainingsgewicht gewählt?

So, dass die Bewegung ohne deutliches Pressen, Schwung, Verrutschen oder Verlust der Ausgangsposition kontrolliert bleibt.

Ist ein größeres Gewicht immer ein Trainingsfortschritt?

Nein. Bewegungsqualität, Umfang, Wiederholungen, Beschwerden und funktionelle Ziele müssen ebenfalls berücksichtigt werden.

Müssen Nutzerinnen und Nutzer eingewiesen werden?

Ja. Zugang, Einstellungen, Funktionswechsel, Gewichtswahl, Bewegung und Abbruchkriterien müssen erklärt werden.

Können Personen selbstständig trainieren?

Nur nach geeigneter Einweisung, individueller Freigabe und bei ausreichendem Verständnis von Gerät und Trainingsplan.

Welche Werte sollten dokumentiert werden?

Gerät, Funktion, Sitz- und Polsterposition, Startwinkel, Bewegungsumfang, Gewicht, Wiederholungen, Sätze, Pausen und Beschwerden.

Wie viel Platz benötigen ATAMA Circle Geräte?

Neben der Grundfläche müssen Verstellwege, Bewegungsarme, Zugang, Funktionswechsel und Betreuungsflächen berücksichtigt werden.

Können mehrere Personen gleichzeitig an einem Doppelfunktionsgerät trainieren?

In der Regel wird die Station jeweils von einer Person und in einer eingestellten Funktion genutzt.

Kann ein Doppelfunktionsgerät zum Engpass werden?

Ja. Wenn beide Funktionen häufig oder gleichzeitig benötigt werden, können Umrüstungen und Wartezeiten entstehen.

Wie werden die Geräte gereinigt?

Entsprechend Material und Herstellerangaben. Sämtliche genutzten Polster-, Griff-, Sitz- und Fußkontaktflächen müssen berücksichtigt werden.

Kann jedes Desinfektionsmittel verwendet werden?

Nein. Das Mittel muss mit Polstern, Griffen, Kunststoffen, Lackierungen und weiteren Materialien verträglich sein.

Was sollte vor jeder Nutzung kontrolliert werden?

Polster, Griffe, Fußplatten, Bewegungsarme, Steckgewichte, Verstellungen, Sicherungen und freie Gerätebewegung.

Wann muss ein Gerät außer Betrieb genommen werden?

Bei beschädigten Bauteilen, blockierenden Bewegungen, ungewöhnlichen Geräuschen, instabiler Belastungsübertragung oder nicht einrastenden Verstellungen.

Darf nur die intakte Funktion weitergenutzt werden?

Nur wenn dies nach technischer Prüfung ausdrücklich zulässig ist. Eine Störung kann die sichere Nutzung des gesamten Geräts beeinträchtigen.

Dürfen Schäden provisorisch repariert werden?

Nein. Nicht freigegebene Reparaturen können Funktion und Belastbarkeit des Geräts beeinträchtigen.

Was gehört zu einem professionellen ATAMA-Circle-Konzept?

Eine fachlich begründete Geräteauswahl, individuelle Eignungsprüfung, geeignete Raumplanung, korrekte Einstellungen und Funktionswechsel, geschulte Mitarbeitende, getrennte Belastungsdokumentation, hygienische Aufbereitung, Wartung und regelmäßige technische Kontrolle sämtlicher Gerätefunktionen.