KGG / KRANKENGYMNASTIK AM GERÄT
KGG-Konzept für Physiotherapiepraxen
Krankengymnastik am Gerät, kurz KGG, stellt besondere Anforderungen an Raumplanung, Geräteauswahl, Trainingsfläche, Organisation und Praxisabläufe. SCHUPP unterstützt Physiotherapiepraxen bei der strukturierten Planung und Ausstattung eines KGG-Bereichs.
Im Mittelpunkt stehen Ihre räumlichen Möglichkeiten, Ihr Behandlungsschwerpunkt, die gewünschte Trainingsstruktur und die Ausstattung, die im Praxisalltag sinnvoll eingesetzt werden kann. Gemeinsam betrachten wir, welche Geräte, Funktionsbereiche und Abläufe zu Ihrem KGG-Konzept passen.
Krankengymnastik am Gerät sinnvoll planen
Ein KGG-Konzept besteht nicht nur aus einzelnen Trainingsgeräten. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Geräteauswahl, Raumgröße, Laufwegen, Übungsbereichen, Dokumentation, Betreuung und organisatorischer Einbindung in den Praxisalltag.
SCHUPP unterstützt Sie dabei, Ihren KGG-Bereich fachlich und räumlich zu strukturieren. Das kann bei einer Praxisgründung, einer Praxisübernahme, einem Umbau oder der Erweiterung einer bestehenden Praxis sinnvoll sein.
Ziel ist eine nachvollziehbare Planung, die zu Ihrem Standort, Ihrer Patientenzielgruppe, Ihrem Team und Ihren räumlichen Voraussetzungen passt.
Für wen eignet sich ein KGG-Konzept?
Physiotherapiepraxen mit KGG-Zulassung
Für Praxen, die einen KGG-Bereich einrichten, erweitern oder vorhandene Trainingsflächen neu strukturieren möchten.
Praxisgründerinnen und Praxisgründer
Für Gründerinnen und Gründer, die KGG von Beginn an in Raumplanung, Investitionsplanung und Praxiskonzept einbeziehen möchten.
Bestehende Praxen
Für Einrichtungen, die vorhandene Geräte, Laufwege, Trainingszonen oder organisatorische Abläufe überprüfen und weiterentwickeln möchten.
Reha- und Trainingsbereiche
Für Praxen und Gesundheitsanbieter, die gerätegestütztes Training mit weiteren Therapie- oder Trainingsangeboten verbinden möchten.
Was bei der KGG-Planung wichtig ist
Die Planung eines KGG-Bereichs sollte frühzeitig beginnen. Geräte benötigen Stellfläche, Bewegungsraum, sichere Zugänge und eine sinnvolle Anordnung. Gleichzeitig müssen Therapeutinnen und Therapeuten die Trainingsfläche gut überblicken und Patientinnen und Patienten sicher anleiten können.
| Planungsbereich | Was betrachtet wird | Nutzen für Ihre Praxisplanung |
|---|---|---|
| Raumgröße und Flächenbedarf | Verfügbare Fläche, Gerätepositionen, Bewegungsräume, Laufwege und mögliche Erweiterungen. | Der KGG-Bereich kann realistisch geplant und besser in die Praxisstruktur eingebunden werden. |
| Geräteauswahl | Kraftgeräte, Seilzüge, Trainingsstationen, Kleingeräte, Mattenbereiche und ergänzende Ausstattung. | Die Ausstattung wird passend zu Behandlungsschwerpunkten, Budget und Raumstruktur zusammengestellt. |
| Workflow und Betreuung | Bewegung der Patientinnen und Patienten, Sichtachsen, Betreuungssituation und Dokumentation. | Abläufe können klarer strukturiert und besser im Praxisalltag umgesetzt werden. |
| Praxisorganisation | Terminstruktur, Patientengruppen, Trainingsdauer, Material, Hygiene und Zuständigkeiten. | Der KGG-Bereich wird nicht isoliert geplant, sondern passend zur gesamten Praxisorganisation. |
| Investitionsplanung | Startausstattung, mögliche Ausbaustufen, Budgetrahmen, Prioritäten und spätere Ergänzungen. | Die Anschaffung kann nachvollziehbar geplant und bei Bedarf stufenweise umgesetzt werden. |
| Zulassung und Anforderungen | Prüfung relevanter Vorgaben, Geräteanforderungen und räumlicher Voraussetzungen mit den zuständigen Stellen. | Wichtige Prüfpunkte können frühzeitig in die Planung aufgenommen werden. |
Geräteausstattung für KGG
Die passende Geräteausstattung hängt davon ab, welche Schwerpunkte in Ihrer Praxis gesetzt werden sollen. Typische Bestandteile eines KGG-Bereichs können Kraftgeräte, Seilzuglösungen, funktionelle Trainingsgeräte, Ausdauergeräte, Mattenflächen und Kleingeräte sein.
Wichtig ist, dass die Ausstattung nicht nur formal vollständig ist, sondern im Praxisalltag sinnvoll genutzt werden kann. Geräte sollten zugänglich, verständlich angeordnet und in die Betreuungssituation eingebunden sein.
Kraftgeräte
Kraftgeräte können für geführte Bewegungen, definierte Ausgangspositionen und strukturierte Trainingsabläufe eingesetzt werden. Die Auswahl sollte zu Raumgröße und Behandlungsschwerpunkten passen.
Seilzüge und Zugapparate
Seilzuglösungen ermöglichen vielseitige Übungen und können in KGG-, MTT- und Trainingsbereiche eingebunden werden. Wichtig sind Stellfläche, Bewegungsradius und sichere Zugänglichkeit.
Ausdauergeräte
Ergometer, Laufband, Crosstrainer oder andere Ausdauergeräte können den Trainingsbereich ergänzen, sofern sie zum Therapiekonzept und zur vorhandenen Fläche passen.
Matten- und Übungsfläche
Freie Übungsflächen, Matten, Kleingeräte und funktionelle Trainingsmittel unterstützen ergänzende Übungen, Mobilisation, Koordination und Eigenübungen.
KGG in der Praxisorganisation
Ein KGG-Bereich sollte organisatorisch gut in die Praxis eingebunden sein. Neben der Ausstattung spielen Terminplanung, Betreuung, Dokumentation, Hygiene, Materialbereitstellung und interne Zuständigkeiten eine wichtige Rolle.
Besonders wichtig ist die Frage, wie Patientinnen und Patienten durch den Trainingsbereich geführt werden. Wo beginnt die Einheit? Welche Geräte werden häufig kombiniert? Wie wird dokumentiert? Wo befinden sich Kleingeräte, Desinfektion, Handtücher oder Trainingsunterlagen?
SCHUPP kann Sie dabei unterstützen, solche Fragen frühzeitig zu strukturieren und bei der Planung zu berücksichtigen.
Typischer Ablauf eines KGG-Projekts
Ausgangssituation klären
Zunächst wird betrachtet, ob ein neuer KGG-Bereich geplant, ein bestehender Bereich erweitert oder eine vorhandene Fläche neu strukturiert werden soll.
Räume und Anforderungen erfassen
Raumgröße, Grundriss, Zugänge, vorhandene Ausstattung, Behandlungsangebot und organisatorische Anforderungen werden gemeinsam eingeordnet.
Ausstattungskonzept entwickeln
Auf Basis der Anforderungen wird eine mögliche Geräte- und Ausstattungslösung zusammengestellt. Dabei können Startausstattung und spätere Ergänzungen getrennt betrachtet werden.
Raumplanung und Visualisierung
Bei geeigneten Projekten kann eine 3D-Planung helfen, Gerätepositionen, Laufwege, Trainingszonen und die räumliche Wirkung besser einzuschätzen.
Umsetzung vorbereiten
Nach Abstimmung des Konzepts können Angebot, Lieferung, Einbringung, Montage und weitere Schritte geplant werden.
KGG bei Praxisgründung oder Praxisumbau
Bei einer Praxisgründung sollte KGG bereits in der frühen Raum- und Investitionsplanung berücksichtigt werden. So lassen sich Behandlungsräume, Trainingsfläche, Empfang, Lagerung und Laufwege besser aufeinander abstimmen.
Bei bestehenden Praxen geht es häufig darum, vorhandene Flächen besser zu nutzen oder einen bestehenden Trainingsbereich zu erweitern. Auch hier kann eine strukturierte Betrachtung helfen, Geräte sinnvoller zu positionieren und Engpässe im Ablauf zu erkennen.
Eine stufenweise Umsetzung kann sinnvoll sein, wenn zunächst eine Grundausstattung geplant und später gezielt ergänzt werden soll.
KGG und angrenzende Trainingskonzepte
KGG kann mit weiteren Konzepten und Angeboten kombiniert werden. Dazu gehören medizinische Trainingstherapie, Reha-Nachsorge, Prävention, Selbstzahlertraining oder ergänzende Heimübungsprogramme.
Wichtig ist, die einzelnen Bereiche klar voneinander abzugrenzen und organisatorisch sauber einzubinden. Nicht jedes Gerät oder jede Trainingsfläche ist automatisch für jedes Konzept geeignet. Vorgaben von Leistungsträgern, Zulassungsstellen oder Programmanbietern sollten daher immer gesondert geprüft werden.
Checkliste für die KGG-Planung
- Welche Fläche steht für KGG zur Verfügung?
- Welche Geräte sind bereits vorhanden?
- Welche Behandlungsschwerpunkte sollen abgebildet werden?
- Wie viele Patientinnen und Patienten sollen gleichzeitig betreut werden?
- Welche Laufwege und Bewegungsräume werden benötigt?
- Wo werden Kleingeräte, Matten, Dokumentation und Desinfektion platziert?
- Welche Anforderungen ergeben sich aus Zulassung, Leistungsträgern oder Praxisorganisation?
- Welche Ausstattung ist zum Start notwendig und was kann später ergänzt werden?
Produkt- und Ausstattungsbereiche für KGG
| Ausstattungsbereich | Mögliche Produkte | Typischer Einsatz im KGG-Bereich |
|---|---|---|
| Krafttraining | Kraftgeräte, Einzelfunktionsgeräte, Doppelfunktionsgeräte, Trainingsstationen. | Geführte Übungen, strukturierte Belastungssteuerung und gezielte Trainingsabläufe. |
| Zugtraining | Seilzüge, Zugapparate, Zubehörgriffe, Manschetten und Trainingszubehör. | Vielseitige Übungsformen für verschiedene Bewegungsrichtungen und Ausgangspositionen. |
| Ausdauer | Ergometer, Laufbänder, Crosstrainer, Oberkörperergometer oder Ruderergometer. | Ergänzende Ausdauerbelastung und trainingstherapeutische Einbindung. |
| Funktionelles Training | Matten, Kleingeräte, Balanceprodukte, Übungsbänder und Mobilisationshilfen. | Ergänzende Übungen, Koordination, Mobilisation und Eigenübungen. |
| Organisation und Hygiene | Desinfektion, Papierprodukte, Ablagen, Dokumentationshilfen und Stauraum. | Saubere Abläufe, schnelle Verfügbarkeit von Material und bessere Struktur im Trainingsbereich. |
Häufige Fragen zum KGG-Konzept
Was gehört zu einem KGG-Konzept?
Ein KGG-Konzept umfasst Raumplanung, Geräteauswahl, Trainingsfläche, Laufwege, Organisation, Dokumentation, Betreuung und ergänzende Ausstattung. Es geht nicht nur um einzelne Geräte, sondern um den gesamten Ablauf im KGG-Bereich.
Kann SCHUPP bei der Raumplanung helfen?
Ja. SCHUPP kann vorhandene oder geplante Räume gemeinsam mit Ihnen betrachten und eine passende Ausstattungslösung erarbeiten. Bei geeigneten Projekten kann eine 3D-Planung die Raumwirkung und Geräteanordnung veranschaulichen.
Welche Geräte brauche ich für KGG?
Das hängt von den geltenden Anforderungen, dem Praxiskonzept, der verfügbaren Fläche und den geplanten Behandlungsschwerpunkten ab. Typische Bereiche sind Kraftgeräte, Seilzüge, Ausdauergeräte, Mattenflächen und ergänzende Kleingeräte.
Kann ein KGG-Bereich stufenweise aufgebaut werden?
Ja, in vielen Fällen kann eine stufenweise Planung sinnvoll sein. Dabei wird zunächst eine sinnvolle Grundausstattung definiert und später je nach Bedarf, Budget und Praxisentwicklung ergänzt.
Ist KGG auch für bestehende Praxen interessant?
Ja. Bestehende Praxen können einen KGG-Bereich neu aufbauen, erweitern oder vorhandene Trainingsflächen neu strukturieren. Eine Bestandsaufnahme hilft, sinnvolle Anpassungen zu erkennen.
Unterstützt SCHUPP bei Zulassung oder Abrechnung?
SCHUPP kann bei praxis- und ausstattungsbezogenen Fragen unterstützen. Verbindliche Aussagen zu Zulassung, Abrechnung oder Anforderungen einzelner Leistungsträger sollten jedoch mit den zuständigen Stellen oder qualifizierten Fachberatungen abgestimmt werden.
Kann KGG mit Selbstzahlerangeboten kombiniert werden?
KGG-Flächen und Trainingsgeräte können je nach Praxiskonzept auch in weitere Angebote eingebunden werden. Wichtig ist eine klare organisatorische Trennung und eine fachlich passende Einbindung in das Gesamtangebot der Praxis.
KGG-Konzept anfragen
Sie planen einen neuen KGG-Bereich, möchten Ihre Trainingsfläche erweitern oder vorhandene Geräte neu strukturieren? Dann kontaktieren Sie uns gerne mit einer kurzen Beschreibung Ihrer Praxis, Ihrer Räume und Ihres geplanten Vorhabens.
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